Mittwoch, 3. Mai 2017

[Buchrezension] Rachel Hauck - Die Hochzeitskapelle

Die Hochzeitskapelle-Gebundene Ausgabe-

Inhalt:
60 Jahre lang stand die Hochzeitskapelle leer und verlassen da. Jimmy "Coach" Westbrook, einst erfolgreicher Footballtrainer, errichtete sie in jungen Jahren für seine große Liebe. Von Hand, Stein für Stein. Seine Colette verlor er schon vor langer Zeit. Die Kapelle aber blieb - als zauberhafttes Denkmal für die wahre Liebe und Beweis dafür, dass auch der größte Schmerz geheilt werden kann. Die Liebe triftt die Fotografin Taylor, Großnichte der berühmten Seifenoperndiva Colette Greer, unvorbereitet, als sie in New York Jack Forester begegnet. Jack hat wie sie das Städtchen Heart's Bend verlassen, um den Schatten seiner verkorksten Kindheit zu entfliehen. Ihre stürmische Begegnung führt zu einer spontanen Heirat - doch dunkle Schatten bedrohen die junge Liebe ... Als Taylor einen Fotoauftrag in Heart's Bend annimmt, kreuzen sich ihre Wege mit denen von Coach Jimmy. Unverhofft entdecken die beiden ein großes Geheimnis. Wird die Wahrheit der Liebe einen Weg bahnen? Eine bewegende Familiensaga über den Wert der wahren Liebe.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch fällt es mir ein wenig schwer, meine Meinung niederzuschreiben. In letzter Zeit hab ich immer wieder mal solch einen Fall. Ich weiß nciht, ob es an mir liegt, oder an den Büchern. Somit werde ich hier nicht ganz so kritisch unterwegs sein.

Der Einstieg in das Buch fiel mir wahnsinnig schwer. So hatte ich von Anfang an ein Problem alle Informationen sauber aufzunehmen. Vor allem die Zeitsprünge und die Masse an verschiedenen Personen hat mich wirklich ein wenig überfordert.

Die Geschichte an sich ist echt schön. Hier wäre wahnsinnig viel Potenzial vorhanden. Ich hatte allerdings ein wenig das Gefühl, dass wir hier zwar eine tolle Geschichte vorliegen haben, diese aber extrem in die Länge gezogen wird, um Spannung aufzubauen. Leider wurde bei mir genau das Gegenteil bewirkt, so empfand ich einige Stellen wirklich ein wenig zu langatmig.

Weiterhin war mir die Anzahl der Geheimnisse, mit denen wir es hier zu tun haben, fast ein wenig zu viel. Kaum wurde eins abgeschlossen, kommt schon das nächste um die Ecke...

Neutral gesehen, und die oben angesprochenen Punke ausblendend, hat mir der Schreibstil gut gefallen, ich bin gut mit der Sprache klar gekommen, hatte keinerlei Probleme alles zu verstehen. Hier könnte ich mir sogar vorstellen, ein weiteres Buch dieser Autorin zu lesen, ich denke ein anderes Thema könnte viel besser behandelt werden.

Die Personen habe ich wirklich ins Herz geschlossen. Vor allem der Couch hat es mir angetan, da er ein total liebevoller Mensch ist, der es einfach nur verdient hat glücklich zu sein.

Wie gesagt bin ich  mir nicht sicher, ob meine Eindrücke dem Buch geschuldet sind, oder doch eher meiner aktuellen Stimmung. Ich gehe fast von letzterem aus, wodurch meine Bewertung doch noch gut ausfällt.

Fazit:
Wenn jemand auf Geheimnisse steht, ist er hier richtig.