Dienstag, 25. April 2017

[Buchrezension] Lotte Minck - Voll von der Rolle

Voll von der Rolle-Taschenbuch-

Inhalt:
Loretta Luchs begibt sich zum 8. Mal auf Mördersuche Wie viele Arten, den Namen Keanu falsch auszusprechen, gibt es? Was machen Freddy Krüger und das Phantom der Oper im Ruhrgebiet? Und wieso war die Schraube locker? Viele wichtige Fragen stellen sich der unkonventionellen Sexhotline-Mitarbeiterin Loretta Luchs auch wieder in ihrem neuen, mittlerweile achten Fall. Alles fängt so schön an: Lorettas Freund Frank hat seinen Lebenstraum verwirklicht und einen Kiosk übernommen. Mit Feuereifer stürzen sich Loretta und ihre Freunde auf die Verschönerung von „Kropkas Klümpchenbude“. Doch schon bald tauchen die ersten Schmierereien am Büdchen auf. Keiner hat gesehen, wer es war – auch nicht die drei Oppas JuppZwo, Locke und Steiger, die ihre Fre
izeit auf einer Bank direkt neben der Bude verbringen und gerne alles kommentieren. Lorettas Verdacht richtet sich gegen eine dreiste Jugendbande, die auch an anderen Orten für Ärger sorgt. Während sie noch diese Spur verfolgt, stolpert sie eines Morgens über eine Leiche – und damit im wahrsten Sinne des Wortes in den nächsten Mordfall. Die Polizei geht von einem Unfall aus, denn der Tote liegt neben seinem Skateboard an einer Treppe. Aber Loretta glaubt nicht an solche Zufälle, handelt es sich doch hier um den Anführer der Jugendbande. Sie nimmt die Ermittlungen zwischen Kiosk-Tratsch, Verfolgungsjagden mit dem Hollandrad und konspirativen Treffen auf. Und findet schnell heraus, dass es einige Leute gibt, denen der Tod des jungen Skaters nicht ungelegen käme ...

Meine Meinung:
Viel gibt es einfach nicht mehr zu schreiben. So ist es einfach schwierig, immer wieder die richtigen Worte zu finden, wenn man schon mehrere Bücher einer Autorin / eines Autoren gelesen hat. So geht es mir auch hier wieder. Ich möchte mich schließlich auch nicht dauernd wiederholen.

Mir gefallen die Bücher von Lotte Minck einfach wahnsinnig gut. Sie haben den richtigen Humor, den richtigen Anteil an Spannung. Mit der Zeit hat man die ganzen Personen so sehr ins Herz geschlossen, dass man so vertraut mit ihnen ist, als wären sie Realität. Ich denke, das zeichnet einen guten Autoren aus, dass er die handelnden Personen lebendig werden lässt. Das ist auf jeden Fall gelungen, denn ich fiebere jedes Mal aufs Neue mit allen mit und hoffe, dass nichts schlimmeres passiert.

Ist mal von einer Person nicht ganz so oft die Rede, vermisst man sie gleich mal.

Leider hat mich Loretta in einigen Aktionen ein wenig enttäuscht (sie war sonst immer vorsichtig und überlegt, hier war die ein oder andere schräge Situation vertreten, mehr möchte ich nicht verraten), so dass ich diesmal nicht zu 100% überzeugt bin, aber 4 Sterne ist mir das Buch auf jeden Fall noch wert.

Da ich die anderen Bücher alle schon gelesen habe, kann ich es nicht felsenfest bezeugen, aber ich kann mir vorstellen, dass die Bücher auch gut ohne vorherige Kenntnisse gelesen werden können, die Einhaltung der Reihe ist zu empfehlen, aber nicht zwingen erforderlich.

Ich freue mich schon total auf eine Fortsetzung.

Fazit:
Auf jeden Fall für Loretta-Fans zu empfehlen.

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