Montag, 27. März 2017

[Buchrezension] Lilly Crow - Forever 21

Forever 21-Manuskript-

Inhalt:
Ava ist 21 Jahre alt. Für immer. Sie hat eine schwere Schuld auf sich geladen und wurde zur Strafe mit einem dunklen Fluch belegt. N
un muss sie immer wieder durch die Zeit reisen, an immer neue Orte, in unterschiedliche Situationen. Nur ihre Aufgabe ändert sich nie: Sie muss zwei Seelenverwandten helfen, zueinanderzufinden. Dazu hat sie jedoch nie viel Zeit. Ihr Blut ist wie Säure, und wenn sie sich nicht beeilt, ihre Aufgabe zu erfüllen, leidet sie unsagbare Schmerzen. Dann lernt sie in einem der Sprünge Kyran kennen. Und auf einmal ist alles anders. Doch haben die zwei eine Zukunft, wenn Ava die Zeit und den Ort, an dem Kyran lebt, wieder verlassen muss?

Meine Meinung:
Die Leseprobe dieses Buches hat mich von Anfang an gefesselt. Zum einen haben mich die Tatsache, dass ich schon lange kein Jugendbuch mehr lesen konnte/durfte und die für mich noch unbekannte Geschichte überzeugt. Ich hab zwar schon ziemlich viele Bücher gelesen, aber solch eine Story ist mir bis dato noch nicht in die Finger gefallen.

Umsomehr hab ich mich gefreut unter den Auserwählten zu sein, die dieses Buch  noch vor Veröffentlichung lesen durften.

Endlich in Händen, hab ich auch gleich angefangen zu lesen. Der Abschnitt, der schon durch die Leseprobe bekannt war, wurde natürlich gleich noch einmal mitgelesen, denn seitdem ist ja doch einiges an Zeit vergangen. Mich hat Ava gleich von Anfang an fasziniert. Die Tatsache, dass sie mit klarem Verstand an die Situationen geht, obwohl sie total durchdrehen müsste, finde ich genial.

Die erste Story war dann auch ziemlich schnell vorbei (man muss wissen, und ich denke, dass das auch wichtig ist, dass wir es mit verschiedenen Geschichten zu tun haben) und wir konnten weiterreisen. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, aber wir können davon ausgehen, dass wir uns nicht nur im jetzigen Jahrhundert befinden werden.

Teilweise waren mir die Geschichten ein wenig zu schnell vorbei. Kaum hatte man sich an die Gegebenheiten und die Personen gewöhnt, musste man auch schon wieder Abschied nehmen. Ich denke, hier hätte man teilweise ein wenig mehr ausschmücken können. Ein bisschen mehr Hintergrundwissen über die jeweiligen Orte / Zeiten, hätte sicher nicht geschadet.

Ich fand allgemein, dass das Buch zu sehr in die Richtung Jugendbuch denkt und vielleicht ein wenig zu "einfach" gestrickt ist. Man sollte Jugendlichen viel mehr zutrauen und auch mal darüber nachdenken, dass auch sie eine gute Lektüre lesen wollen.

Am Schluss werden wir durch einen fiesen Cliff-Hanger zurückgelassen und wir müssen uns darauf verlassen, dass die Fortsetzung nicht mehr zu lange auf sich warten lässt.

Alles in allem wurde ich gut unterhalten, das Buch hätte aber sicher ein wenig mehr Potenzial aufzuweisen, so dass ich es ein wenig schade finde, wie die Geschichte umgesetzt wurde.

Ob ich die Fortsetzung lesen werde, das weiß ich noch nicht, das kommt ganz auf die Begebenheiten an, ich lasse mich einfach überraschen.

Fazit:
Das Potenzial wurde nicht ganz ausgeschöpft, ich habe aber definitv schon viel schlechtere Bücher gelesen. 3 Sterne sind zu wenig, 4 eigentlich zu viel, da es aber 3,5 nicht gibt, werden es die 4.

Sonntag, 26. März 2017

[Buchrezension] Eckart zur Nieden - Der verschwundene Brief

Der verschwundene Brief-Taschenbuch-

Inhalt:
Kassel 2016. Die 19-jährige Hannah findet auf dem Familien-Dachboden einen alten Brief, der an ihren gefallenen Urgroßonkel adr
essiert wurde. Leider ist er in Geheimschrift verfasst. Nur mühsam gelingt es ihr, ihn zu entschlüsseln. Doch die Mühe lohnt sich: Ein jüdischer Freund des Urgroßonkels berichtet darin vom Versteck des Familienschatzes, den er vor den Nazis in Sicherheit bringen konnte. Bald weckt das Schriftstück Begehrlichkeiten, die nicht nur Judiths Zuhause zu entzweien drohen. Auch die Profiteure der Vertreibung der jüdischen Familie bekommen Wind davon, und ein gefährliches Katz- und Mausspiel beginnt ... Eine spannende Familiengeschichte rund um ein dunkles Geheimnis.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch bin ich ein bisschen geteilter Meinung um ehrlich zu sein. Zum einen haben wir es mit einer wirklich interessanten Geschichte zu tun, zum anderen finde ich die Umsetzung des Buches aber nicht wirklich so gut gelungen. Es könnte bei weitem spannender und ausführlicher dargestellt werden.

Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Zusammenführung von Geschichte und Gegenwart. So springen wir gerade zu Beginn immer wieder hin und her um zu erfahren, woher dieser Brief stammt. Der Autor ist somit zumindest dem Leser ziemlich schnell klar und auch der Hintergrund des Briefes wird einem näher gebracht. So schafft man es, sich dem Buch ein wenig näher zu fühlen.

Alles andere finde ich nicht ganz so ideal geschrieben und formuliert. So haben wir doch ein paar recht spannende Aktionen, die man sicher ausschweifender beschreiben kann, um die Spannung um einiges zu steigern. Dies hat man hier leider verpasst.

Nichtsdestotrotz finde ich die Idee allgemein interessant, ich wurde gut unterhalten mit einer Geschichte, die ich so noch nicht gelesen habe und kann somit guten Gewissens das Lesen empfehlen.

Fazit:
Für Personen, die Storys mit geschichtlichem Hintergrund mögen, kann dies wirklich interessant sein.