Dienstag, 14. Februar 2017

[Buchrezension] Britta Orlowski - Maistöcke

Maistöcke - Bützer History-ebook-

Inhalt:
1889 Bevor sich Levke in ihrem neuen Zuhause im Havelland einleben kann, wird sie Witwe. Albträume quälen sie. Wieso glaubt sie, dieses fremde Dorf zu kennen? Als sich unlösbare Todesfälle häufen, sucht Levke nach Antworten. Ist Jack the Ripper für das Morden verantwortlich? Welches Geheimnis birgt die Kräuterfrau Jordis? Und was hat es mit dem Quilt der verlorenen Seelen auf sich? Das größte Rätsel aber
gibt ihr der attraktive Seemann mit den violetten Augen auf: Silas Böttcher, der plötzlich wieder in Bützer lebt. Hoffentlich begeht Levke keinen folgenschweren Fehler, indem sie ihm vertraut, denn etwas an ihm geht ihr tief unter die Haut.
Meine Meinung:
Wahnsinn, ich bin noch ganz geflasht von diesem Buch. Bisher kannte ich Britta Orlowski nur durch die St. Elwine-Reihe. Hier konnte sie mich schon total begeistern. Umso enttäuschter war ich, als ich die ersten Seiten dieses Buches gelesen hatte. Irgendwie konnte ich gar nicht in den Bann gezogen werden, den die anderen Leser doch so beschrieben.

Da ich aber einem Buch gerne eine weitere Chance gebe, hab ich es erst einmal zur Seite gelegt. Das war auch defintiv die richtige Entscheidung. Man möchte nicht glauben, dass ich sogar einen dritten Anlauf gebraucht habe (man sieht, dass ich Vertrauen in diese Autorin hatte), bis ich wirklich weiter lesen konnte. Da kam mir ein bisschen mehr Zeit doch wirklich gelegen, so hab ich das Buch dann doch tatsächlich innerhalb von 2 Tagen gelesen. Und was soll man schon sagen, ich bin begeistert.

Britta Orlowski hat es geschafft, einen historischen Roman zu schreiben, der mich fesseln konnte. Ist man erst einmal über die ersten Seiten hinweg, kann man sich nicht mehr entziehen und muss einfach weiterlesen. Im Nachhinein ärgert es mich tatsächlich ein wenig, dass ich dieses Buch so lange liegen lassen habe, denn der Schatz ist ziemlich lange vor mir verborgen geblieben.

Die Personen sind alle so liebevoll dargestellt, dass man sich direkt wünscht, man hätte in dieser Zeit und in genau diesem Ort gelebt, um die Zeit mit ihnen verbringen zu dürfen. Ok... Vielleicht erst nach den ganzen Geschehnissen, denn ganz so friedvoll, wie das kleine Dorf anfangs vermuten lässt, ist es nicht.

So kommen wir auch schon zum zweiten Punkt. Die Spannung kommt nämlich auch nicht zu kurz. Überhaupt nicht. Genau das ist auch der Grund, warum man immer wieder weiter lesen muss. Man muss einfach wissen wie es weiter geht. So kommen immer wieder neue Aspekte ans Licht, die alles ganz anders darstellen und aussehen lassen.

Levke hab ich total ins Herz geschlossen, sie ist so ein lieber Mensch und das obwohl ihr doch schon einiges im Leben zugestoßen ist. Da würde es einen nicht wundern, wenn sie keinen mehr an sich ran lassen würde, weder Männer noch Frauen, die ihre Freunde sein wollen. Doch sie ist der liebe Mensch geblieben, der sie von Anfang an war und das macht sie stark.

Wie gesagt, ich ärgere mich wahnsinnig, dass ich diesen Schatz nicht eher entdeckt habe, umsomehr muss ich ihn jetzt empfehlen. Britta Orlowski hat ein weitere Mal gezeigt, dass sie ihre Leser verzaubern und fesseln kann und aus gutem Grund gute Rezensionen verdient.

Fazit:
Auf jeden Fall lesen!!!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen