Montag, 23. Mai 2016

[Buchrezension] Annette Schmitz - Diese eine Liebe - Wellentänzer

Diese eine Liebe - Wellentänzer
-ebook-

Inhalt:
Die Fahrt als Trainee auf der Polyantha soll Elisas großes Abenteuer werden. Was wäre besser geeignet als die Karibik mit türkisblauem Wasser, Reggae und viel Rum? Um die Besatzung für sich einzunehmen, geht Elisa mit deutscher Gründlichkeit an ihre Aufgaben – und mit ebendieser tappt sie in jedes Missgeschick. Trotzdem gewinnt sie viele Sympathien, bis auf die des Kapitäns. Dass Sean Fleming eine Ladung Spülwasser abbekommt, ein Mast zerbricht und sie die Konkurrenz bei der Regatta ausschaltet, was ihn fast disqualifiziert, kann er noch ertragen. Sogar, als sie an einem Asthmaanfall zu ersticken droht, handelt er besonnen. Küssen ist eine überraschend wirksame Therapie. Was er jedoch nicht tolerieren kann, ist Elisas Flirten mit seinem größten Konkurrenten.

Meine Meinung:
Dieses Buch musste ich zweimal zur Hand nehmen, weil ich anfangs nicht so recht wusste, was ich mit dieser Geschichte anfangen soll. Der Anfang war ein wenig skuril um ehrlich zu sein, doch mit der Zeit entwickelte sich eine schöne Geschichte mit Hintergrund, die mich wirklich gefesselt hat.

Ich habe mich gefühlt, als wäre ich selbst Gast auf der Polyantha, so bildhaft schreibt diese Autorin. Trotz der Unkenntnis über das Segeln konnte ich ein paar erste Eindrücke über diese tolle Beschäftigung sammeln. So bekommt man total Lust, das selbst mal mitzumachen.

Die Personen sind alle wahnsinnig toll beschrieben, alle sind einzigartig auf ihre Art und Weise und haben ihre Eigenarten, die mal gut, mal nicht ganz so gut sind. Aber gerade dadurch konnte ich die meisten ziemlich schnell ins Herz schließen.

Das Buch ist auch so aufgebaut, dass auch die Spannung nicht zu kurz kommt und man immer wieder überrascht wird, was doch so alles passiert. Hier kann ich aber schlecht noch mehr erzählen, das würde zu viel verraten.

Die Geschichte ist vom Anfang bis zu Schluss gut geschrieben, ich habe mich wohlgefühlt und ich könnte mir definitiv vorstellen, noch weitere Bücher dieser Autorin zu lesen.

Fazit:
Mir hat es definitiv gefallen mit der Polyantha in See stechen zu dürfen.

[Buchrezension] Annelie Wendeberg - Der irische Löwe

Der Irische Löwe
-Taschenbuch-

Inhalt:
Das Prequel zur Anna-Kronberg-Serie: London, 1885. Anna versteckt sich als vorgebliche Krankenschwester im schlimmsten Slum der Stadt und behandelt Prostituierte, Bettler und Kleinkriminelle aller Art. Keiner weiß von ihrem Doppelleben und dass sie tagsüber als Dr. Anton Kronberg im Guy’s Hospital praktiziert. Als der irische Dieb Garret O’Hare, der aus einer Schusswunde blutet, tief in der Nacht in ihre Wohnung einsteigt und auf ihrem Bett zusammenbricht, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung – nicht nur, weil sie Zuneigung zu dem hünenhaften Dieb mit der Löwenmähne empfindet.

 
Meine Meinung:
Ich hatte bis jetzt das Glück, alle vier Anna Kronberg Krimis lesen zu dürfen und ich muss sagen, dass ich mich bis jetzt mit diesem hier am besten unterhalten gefühlt habe.

Man muss ganz klar sagen, dass die Story nicht zu aufregend ist, die Spannung bleibt ein wenig auf der Strecke, wenn man sich aber für etwas altertümlichere Krimis interessiert, ist man hier definitiv gut beraten.

Auch wenn ich die Vorgänger alle gelesen habe, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man hiermit auch ohne Vorkenntnisse definitiv klar kommt, da nur ganz wenig aus den Vorgängern aufgenommen wird.

Der Schreibstil der Autorin bleibt unverändert, so dass man sich leicht wiederfindet. Anna Kronberg ist eine Protagonistin, die man einfach mögen muss. Mit ihrer liebevollen Art und wie sie sich für die Armen aufopfert, ist sie in dieser Zeit eine Seltenheit, vor allem auch als Frau.

Was mir ein wenig fehlt, sind die Wechsel zwischen Anna Kronberg und Dr. Kronberg. Das geht irgendwie ein wenig unter, man kann es allerdings verkraften, somit nicht ganze so schlimm.

Ich bleibe auf jeden Fall dabei, dass ich mich mit diesem Buch gut unterhalten gefühlt habe und kann es weiterempfehlen.

Fazit:
Unbedingt lesen, vor allem, wenn man die Vorgänger kennt.