Freitag, 4. März 2016

[Buchrezension] Jürgen Seibold - Pferdefuß

Pferdefuß-Taschenbuch-

Inhalt:
Außerhalb der Ferienzeit ist es ruhig auf dem Campingplatz am Oberrieder Weiher. Deshalb ist der Betreiber heilfroh, dass wenigstens diese
r seltsame Schriftsteller eine der Trekkinghütten bezogen hat. An einem Roman soll er schreiben, aber man sieht ihn immer nur um das alte Kieswerk herumstreifen – bis er eines Nachts verschwindet. Als kurz darauf eine verkohlte Leiche in einem ausgebrannten Pferdestall gefunden wird, hat Kommissar Hansen einen schrecklichen Verdacht, und schon bald stößt er auf ein tödliches Geheimnis, das sich um das stillgelegte Kieswerk rankt.

Meine Meinung:
Ganz ehrlich? Das ist jetzt der 4. Hansen-Krimi von Jürgen Seibold und langsam aber sicher weiß ich nicht, was ich noch schreiben soll. Es ist immer das Gleiche, was ich von mir gebe. Jürgen Seibolds Krimis sind einfach super. Sie haben Wiedererkennungswert, bauen Spannung so auf, dass es nie langweilig wird, haben Hauptpersonen, die sowas von sympathisch und authentisch sind und machen einfach nur Spaß.

Ich denke damit ist alles gesagt. Wer mehr wissen will kann meine anderen Rezensionen lesen, auch zu finden auf danzlmoidlbooks.blogspot.de :)

Ach ja... Und Ignaz hat diesmal wieder mehr zu tun. Das für alle Insider :)

Fazit:
Ganz klar zu empfehlen.

[Buchrezension] Marianne J. Voelk - Daniel, mein jüdischer Bruder

Daniel, mein jüdischer Bruder-gebundene Ausgabe-

Inhalt:
Als Daniels jüdische Eltern deportiert werden, besorgt ihm Rosalies Familie falsche Papiere und gibt ihn als ihren leiblichen Sohn aus. Trotz der Angst, bei der Hitlerjugend entdeckt zu werden, verleben Rosalie und Daniel eine frohe Kindheit. Doch die ist bedroht, als ein Arzt eines Tages Daniels Geheimnis entdeckt …


Meine Meinung:
Dieses Buch musste ich erst ein paar Tage sacken lassen, bevor ich mich hier zu einer Rezension entschließen konnte. Es hat mich einfach auf der einen Seite zu sehr berüht und auf der anderen Seite aufgewühlt.

Ich komme (zum Glück) aus einer anderen Zeit und kann überhaupt nicht nachvollziehen, was die Menschen während der Weltkriege mitgemacht haben müssen. Trotzdem verschließe ich meine Augen nicht davor und interessiere mich dafür.

Genau aus diesem Grund hat mich dieses Buch interessiert. Eine Freundschaft zwischen Christen und Juden unter dem Haken-Kreuz erwartet man nicht wirklich.

Das ganze Buch über, musste ich den Kopf schütteln, weil mich die verschiedenen Szenen erschüttert oder gewundert haben. Zum einen, weil das alles so schlimm ist, zum anderen, weil ich es wirklich faszinierend fand, wie die Familien alles gemeistert haben. Da muss man wirklich den Hut ziehen.

Die komplette Geschichte ist ziemlich einfach geschrieben, da aus Rosalies Sicht erzählt wird, wie sie alles miterlebt hat. Ich finde es aber sehr angenehm zu lesen. Gerade dieser Schreibstil hat es geschafft, mir einiges näher zu bringen.

Mir bringt es nicht, tausend Geschichtsbücher zu lesen. Gerade Erlebniserzählungen bringen einem erst wirklich nahe, was genau passiert ist.

Auch wenn meine Rezi ziemlich kurz ausfällt, möchte ich hier nicht mehr schreiben, denn das Buch verdient selbst gelesen zu werden.

Fazit:
Unbedingt lesen!

[Buchrezension] Frieda Lamberti - Kalte Milch und Kummerkekse

Kalte Milch und Kummerkekse-ebook-

Inhalt:
Seitdem Dagmar mit ihrem Vater gebrochen hat, geht sie ihren Weg allein. Ihr Leben ist eher trostlos als aufregend, gäbe es nicht ihren Nachbarn Pit. Schon seit langer Zeit hat sie ein Auge auf den smarten Polizisten geworfen. Doch mehr als die nette Frau von nebenan will er einfach nicht in ihr sehen. Warum nicht?, fragt sich auch Pits Großmutter und beschließt, dass sich das schnellstens ändern muss. Sie ist der felsenfesten Überzeugung, dass die beiden füreinander bestimmt sind, und nimmt sich vor, ihnen auf die Sprünge zu helfen. Dafür ist ihr jedes Mittel recht. Gerade als ihre Bemühungen den gewünschten Erfolg zeigen, wird unerwartet ein streng gehütetes Geheimnis gelüftet, das alle Beteiligten zwingt, sich ihrer schmerzvollen Vergangenheit zu stellen.

Meine Meinung:
Frieda Lamberti, wie ich sie kenne und liebe. Schon lange hatte ich nicht mehr die Gelegenheit ein Buch dieser Autorin zu lesen. Wieso eigentlich nicht? Ich habe keine Ahnung, ich hab es einfach verpasst.

Doch nun ist es doch wieder soweit! Ich durfte die Kummerkekse-Reihen-Eröffnung lesen und mir einen ersten Eindruck verschaffen, wie Daggy und Pit leben.

Alle Personen sind mir ziemlich schnell ans Herz gewachsen. Allen voran Daggy. Sie ist wahnsinnig sympathisch und authentisch, verstellt sich nicht und sagt allen ihr Meinung. Nur mit ihrem Lieblingsjob und der Liebe will es nicht gleich so klappen, wie sie es sich vorstellt.

Der Schreibstil von Frieda Lamberti ist unvergleichlich. Man kann nur so über die Seiten fliegen und fiebert mit den Personen mit. Der Spannungsaufbau ist auch sehr gut gelungen und schafft es, den Leser zu fesseln.

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Band der Kummerkekse-Reihe.

Fazit:
Zu empfehlen.