Samstag, 31. Dezember 2016

[Buchrezension] Stella Conrad - Geständnisse einer Fernsehköchin

Geständnisse einer Fernsehköchin -ebook-

Inhalt:
Melina ist Schauspielerin – na ja, zumindest „eigentlich“. Tatsächlich läuft ihre Karriere alles andere als gut und ihre Agentin droht, sie vor die Tür zu setzen. Deswegen stürzt sich Melina mit Feuereifer in das nächste Cas
ting und bekommt prompt den Job: Sie soll die neue Star-Fernsehköchin mimen. Das Problem dabei? Sie kann überhaupt nicht kochen und seit einem Unfall noch dazu weder schmecken noch riechen. Ob der grummelige Koch Luke, der Melina als Coach zur Seite gestellt wird, ihr in dieser vertrackten Lage noch helfen kann?

Meine Meinung:
Stella Conrad... Ein Name, der mir bis jetzt unbekannt war. Doch ich weiß wer dahinter steckt und das hat mich natürlich gleich neugierig gemacht. Zurecht, wie ich nun feststellen konnte.

Mit diesem Buch hat Stella Conrad die perfekte Abendlektüre geschaffen. Ich habe mich gleich wohlgefühlt, mit Melina und ihren Freunden. Melina ist so ein lieber Mensch. Da wundert man sich ja schon, dass sie nicht wirklich einen Fuß auf den Boden bekommen will. Schade... Wirklich...

Bei ihr geht aber auch wirklich alles schief. Fernsehköchin... Ne... Das kann man sich bei ihr gar nicht vorstellen, wenn man sie mal kennt. Dementsprechend turbulent und lustig ist die ganze Geschichte.

Jedes Mal, wenn man sich dachte, dass nichts mehr kommen kann, kommt wieder eine andere Situation um die Ecke, die die ganze Sache noch komischer gestaltet. Wirklich gut gemacht.

Der Schreibstil ist typsich gut für einen Abend auf der Couch in der Decke, bei einem guten Tee, wenn man einfach nur entspannen und den Tag hinter sich lassen möchte.

Für mich war das Buch ideal um abzuschalten, weshalb ich das Buch gerne weiter empfehle. Ich bin mir sicher, dass ich noch das ein oder andere Buch von Stella Conrad in die Hand nehmen werde.

Fazit:
Auf jeden Fall zu empfehlen.

Samstag, 10. Dezember 2016

[Buchrezension] M.L. Busch - SECRET SUITS - Verrat in New York

SECRET SUITS - Verrat in New York
-Taschenbuch-

Inhalt:
Nikki arbeitet nackt. Das wenige Geld, das sie als Aktmodell verdient, reicht gerade für ihr Kunststudium und das kleine Zimmer, in dem sie zur Untermiete wohnt. Garvin Lane, ihr Vermieter und angesehener New Yorker Anwalt, ist ebenso attraktiv wie vermögend. Leider hat dieser Griesgram nichts Besseres zu tun, als ihr das Leben schwer zu machen und ihre Gefühle durcheinanderzuwirbeln. Als Garvin Lane von der Polizei verhaftet wird, ergreift Nikki die Initiative, holt Garvin aus dem Gefängnis und gerät damit in eine Verstrickung illegaler Machenschaften. Für Nikki wird es lebensgefährlich, als ein Mordanschlag auf Garvin fehlschlägt. Warum wollen die Auftragskiller den smarten Anwalt tot sehen? Nikki bemüht sich eine Erklärung zu finden. Ein schlechter Zeitpunkt um sich Hals über Kopf zu verlieben...

Meine Meinung:
Dieses Buch ist lang lange auf meinem Sub, da ich aber nun die Info bekommen habe, dass bald eine Fortsetzung kommt, musste ich es natürlich lesen, ich will ja schließlich vorbereitet sein.

Nikki ist ja mal ein Schatz, mit ihrer doch ein wenig verpeilten Art, muss man sie einfach mögen und sie ins Herz schließen. Ich habe mich auf jeden Fall gleich mit ihr angefreundet, auch, wenn sie nicht ganz einen "normalen" Job hat, denn Aktodell ist nicht so typisch.

Garvin... puh... Ja... Nicht ganz so einfach. Hier hab ich lange gebraucht, um mal ein Bild zu bekommen. Denn irgendwie klingt er am Anfang schon sehr wie ein Nerd. Aber ich möchte nicht zu viel verraten, das wäre nicht so toll :)

Mir gefällt der Aufbau des Buches wahnsinnig gut. Nach jeder Seite ist man sich wieder nicht sicher, wie es weiter geht. Immer wieder kommen Wendungen, die man so nicht erwartet hätte. Aber genau das macht ein gutes Buch aus, damit man es nicht immer wieder weg legt.

Den Schreibstil von M.L. Busch habe ich ja schon oft genug gelobt, bitte in meinen anderen Rezensionen nachlesen.

Nur eins noch... Wieso kann ich nie so einen Vermieter finden??? ;)

Fazit:
Muss man einfach lesen!!!

[Buchrezension] Lenz Koppelstätter - Die Stille der Lärchen

Die Stille der Lärchen-Taschenbuch-

Inhalt:
Südtiroler Charme und ein hochspannender Fall aus einem Tal, das einst berühmte Schriftsteller beherbergte Am Rande eines 200-Seelen-Dorfes wird an einem Frühlingsmorgen die Leiche eines Mädchens entdeckt. Blutüberströmt liegt sie bei den Urlärchen von St. Gertraud, die jedes Kind in Südtirol kennt. Generationen lang haben die Bäume allem getrotzt, Wind, Wetter und den Menschen; unter ihren Wurzeln soll sich der Eingang zur Hölle befinden. In ihrem neuen Fall ermitteln Grauner und Saltapepe im Ultental, dessen Bewohner schweigsam, stolz und gottesfürchtig sind. Erstaunlich schnell ist ein Geständiger gefunden: Haller, ein zugezogener Architekt. Die Dorfgemeinschaft aber sagt: Haller deckt nur seinen Sohn Michl, der seltsam ist und niemandem geheuer. Und auch Grauner ahnt, dass alles komplizierter ist. Zumal unweit des Tatorts altertümlich anmutende Schriftstücke gefunden werden. Sie könnten aus den verschollenen Tagebüchern eines berühmten Gastes der Ultentaler Heilbäder stammen. Und sie berichten von einem kaltblütigen Mord, der vor über hundert Jahren
geschah. Einem Mord, der das Dorf bis heute umtreibt.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat wirklich alles, was ein Südtiroler Krimi verspricht. Der Schauplatz, die Personen, das ganze Drumherum, einfach alles passt zusammen.

Grauner hab ich sofort ins Herz geschlossen. Er ist so ein lieber und herzlicher Mensch, wenn auch, durch seine südtiroler Eigenart ein wenig gemütlich, und auch sehr bodenständig. Ich glaube, er könnte gar nicht anders arbeiten, denn da würde er mit seiner Art komplett anecken.

Saltapepe ist ein Italiener, wie man ihn sich vorstellt. Vergöttert seine Mutter und seine Heimat wie verrückt und vermisst diese auch genauso sehr. Kein Wunder, dass er nicht immer Gauners Eigenarten versteht und mit diesen klar kommt.

Der Schreibstil des Buches ist einfach nur genial, man fliegt nur so über die Seiten. Ich finde Krimis aktuell nicht mehr ganz so lukrativ, weil doch alles ähnlich ist (obwohl ich zeitweise diese verschlungen habe), trotzdem hat mich dieses Buch aufgrund des interessanten Klappentextes sofort interessiert. Ich bin eindeutig nicht enttäuscht worden.

Der Aufbau des Buches war genau richtig. Immer wieder mussten wir eine Kurve einschlagen, weil doch wieder ein Aspekt hinzukommt, der das ganze Gedankengerüst, welches man sich zusammengestellt hat, und welches man als ziemlich sicher eingeschätzt hat, fast zusammenbrechen lässt.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, ich konnte lange nicht annähernd sicher sein, wie es ausgeht und ich hätte auch nie gedacht, dass es genau dazu kommt. Aber genau das macht einen guten Krimi aus.

Alles in allem hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen, es hat meine Abende gut unterhalten und ich hoffe, bald wieder ein Buch von Lenz Koppelstätter in den Händen halten zu dürfen.

Fazit:
Unbedingt lesen.