Freitag, 26. Februar 2016

[Buchrezension] Nicole Neubauer - Moorfeuer

Moorfeuer-Taschenbuch-

Meine Meinung:
Für mich war es das erst Buch von Nicole Neubauer, obwohl schon ein Vorgänger-Krimi erschienen ist. Die Aussage war, dass dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Hmm... So ganz kann ich es nicht bestätigen. Ja, man kann es ohne Vorkenntnisse lesen, aber es wäre um einiges leichter, wenn man die Personen schon vorher kennen würde. Nicht nur die Personen an sich, sondern natürlich auch die Eigenheiten eben dieser.

Dazu kommt noch, dass allgemein ziemlich viele Personen verwendet wurden. Als Person, die sich keine Namen merken kann, komme ich damit natürlich nicht ganz so gut zurecht. Denke das ist verständlich.

Nun aber weg davon und zur Handlung. Diese gefiel mir nämlich ziemlich gut. Ich bin mit der ganzen Situation gut klar gekommen, es war mir nicht zu viel,
aber auch nicht zu wenig.

Der Schreibstil ist angenehm, man kann über die Seiten fliegen und fühlt sich wohl. So, wie es ja auch sein muss.

Die Personen, mal von der Anzahl abgesehen, sind alles super sympathisch und haben alle ihre Eigenheiten. Somit aber alle einzigartig und eben auf ihre Art toll. Wenn man sich sicher sein könnte, dass bei der Polizei, bzw. Kripo lauter solche Leute arbeiten würden, könnte man sich direkt sicher fühlen :) Ne... Ist natürlich nur ein Scherz, soll aber zeigen, wie gut es mir beim Lesen ging.

Ich freue mich schon jetzt auf ein neues Buch und ich muss sagen, dass ich mir sogar überlege, den Vorgänger zu besorgen. Er wäre es sicher wert.

Fazit:
Definitiv zu empfehlen.

Freitag, 12. Februar 2016

[Buchrezension] Bobby Schuller - Die Vision für ein glückliches Leben

Die Vision für ein glückliches Leben: Leben wie Jesus.-Taschenbuch-

Inhalt:
In "Die Vision für ein glückliches Leben" geht Bobby Schuller der Frage nach, was ein wirklich glückliches Leben ausmacht. Er untersucht dazu die Bergpredigt und macht deutlich: Bei einem zufriedenen Leben geht es nicht um Wohlstand oder Gesundheit. Es geht darum, so zu leben, wie Jesus gelebt hat. Seine Ausführungen in der Bergpredigt sind nicht einengend zu verstehen, sollen uns nic
ht den Spaß am Leben rauben, sondern erklären im Grunde, wie ein Leben gelingt, wenn man sich daran hält.

Meine Meinung:
Puh... Hier fällt es mir wirklich schwer einen Einstieg zu finden. Ich denke, erst einmal sage ich herzlichen Dank, oder wie wir hier in Bayern sagen "Vergelt´s Gott", dass ich dieses Buch lesen durfte.

Die Bergpredigt... Jeder hat davon gehört, aber wissen wir wirklich genau, was uns Jesus damit sagen wollte? Ich denke in der heutigen Zeit gibt es nicht mehr viele Menschen, die hierauf eine Antwort geben können. Einzelne Passagen könne wir eventuell aus dem Hinterstübchen im Kopf holen, aber selbst wenn wir wissen, was uns Jesus wörtlich sagt, wissen wir dann auch, was er uns damit eigentlich auf den Weg geben wollte? Was wollte er damit bezwecken?

Ich denke, hier sind viele Menschen, auch solche, die sich Christen nennen, teilweise überfragt. Ich gebe zu, dass es auch bei mir der Fall war und auch noch ein bisschen ist. Klar, Bergpredigt, sagt mir was, hab ich immer mal wieder während dem Gottesdiest gehört, das wars dann aber auch schon.

Umsomehr hat mich dieses Buch interessiert, ich wollte einfach ein wenig mehr darüber erfahren. Der Autor, selbst ein Pastor, erklärt auf anschauliche Art und Weise, was Jesus uns genau damit auf den Weg geben wollte. Zu jedem Abschnitt hat er etwas zu sagen, eine Geschichte aus dem eigenen Leben, ein Zität, eine Begebenheit, die ihm erzählt wurde.

Durch dieses Buch wird einem bewusst, wie wir teilweise unbewusst nach der Bergpredigt leben, eigentlich viele Punkte wissen, aber es nicht "aktiv" machen.

Wer weiß, dass das Vater unser der Bergpredigt entstammt. Ich wusste es nicht... Eigentlich peinlich, aber es ist so.

Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen!

Ja... Auch dies kommt von der Bergpredigt. Wir verwenden es doch sehr oft "was du nicht willst, das man dir tu, da füge keinem anderen zu" könnte man auch dazu zählen. Ist eben nur die Umkehr. Diesen Spruch verwenden wir so oft.

Man sieht also, wir nehmen uns einiges im Leben zu Herzen, wissen aber nicht, dass es von Jesus stammt und dass wir es ihm zu verdanken haben, dass wir so denken.

Ich finde, dass dieses Buch ein Schatz ist. Hier bin ich mir sicher, dass ich es immer wieder zur Hand nehmen werde, denn es hat mein Leben bereichert.

Fazit:
Wahnsinn. Sehr zu empfehlen!

Mittwoch, 10. Februar 2016

[Buchrezension] Chris Fabry - Das Lied der Liebe

Das Lied der Liebe-Taschenbuch-

Inhalt:
Sein musikalisches Talent hat Jed King von seinem berühmten Vater geerbt. Doch wie so viele Musiker muss er klein anfangen und sich mit Auftritten in Bars und bei Familienfeiern durchschlagen. Beim Erntefest auf einem Weingut begegnet er Rose, der Tochter des Eigentümers, und es ist Liebe auf den ersten B
lick. Kurz nach der Hochzeit schreibt Jed für Rose das Liebeslied "The Song", das sich prompt zum Hit entwickelt und ihm den musikalischen Durchbruch bringt. Doch das Leben eines Stars birgt jede Menge Versuchungen und schon bald drohen Jeds Ehe und sein ganzes Leben daran zu zerbrechen.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich wahnsinnig interessiert. Glaube, Musik, das ist alles was man braucht. Ich bin selber in der Kirche als Organistin und Chorleiterin tätig, deshalb spricht mich eine Geschichte mit Musik im Hintergrund ziemlich an. Klar haben wir es hier mit einer anderen Art von Musik zu tun, aber das macht nichts.

Ich habe schon viel von Chris Fabry gehört, hab auch ein Buch daheim, aber das befindet sicher immer noch auf meinem SuB. Umso mehr hab ich mich gefreut, als ich die Zusage für die Leserunde für dieses Buch bekommen habe.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, welcher einen schon sehr in den Bann zieht. Es kommen Fragen auf, was passiert, wie kommt es zu dieser Situation, ist das das Ende? Finde ich sehr gut gelungen, so werden die Leser an das Buch gebunden, denn man möchte die Fragen ja unbedingt geklärt haben.

Der Schreibstil des Autors ist genial. Man fliegt über die Zeilen, hab aber nicht den Eindruck unterfordert zu sein, denn so soll es ja auch nicht sein. Gerade Bücher, die nicht immer nur positiv verlaufen, sollten ja auch auf einem gewissen Level sein.

Die Protogonisten sind gut gewählt. Jeder/-r ist auf seine Art einzigartig und hat ganz speziell mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen, die mal mehr, mal weniger schlimm sind.

Das Buch behandelt ein Thema welches schnell Realität werden kann. Leider ist der Erfolg manchmal nicht nur positiv zu bewerten. Schnell kann sich das Leben verbessern, kann aber auch ganz leicht kippen.

In diesem Buch wird einem aber auch vermittelt, dass man die Hoffnung nicht aufgeben sollte.

Fazit:
Dieses Buch macht Mut! Unbedingt lesen.

Dienstag, 9. Februar 2016

[Buchrezension] Martin Fischer - Liebe aus zweiter Hand

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Meine Meinung:
Endlich kenne ich die Vorgeschichte von Regina und Thomas. Ich habe mich schon immer gefragt wie die beiden zusammen gekommen sind. Da mir die anderen Bücher von Martin Fischer so wahnsinnig gut gefallen, war es für mich ein Muss, auch diese Kurzgeschichte in die Hand zu nehmen.

Der Schreibstil gefällt mir wie immer super gut. Man kann über die Seiten fliegen, weshalb es einen nicht wundert, dass diese Geschichte in einer halben Stunde gelesen ist.

Ich mag Martin Fischer und ich mag seine Bücher. Die Personen sind so toll dargestellt, man mag am liebsten nach Bern fahren um sie zu treffen. Schade, dass das nicht geht. Die Freundschaft ist ein wichtiges Gut, sie steht in dieser Geschichte im Vordergrund.

Man muss das Buch einfach kaufen / lesen. Eine andere Möglichkeit hat man nicht. Es eignet sich vor allem für Jugendliche / junge Erwachsene, aber auch die ältere Generation wird hiermit sicher seine Freude haben.

Fazit:
5 Sterne – Super Roman! Kauf. Das. Buch.

Montag, 8. Februar 2016

[Buchrezension] Julie Klassen - Das Erwachen der Lady Mayfield

Das Erwachen der Lady Mayfield-Taschenbuch-

Inhalt:
Ein Schrei … Krachen … zerschmettertes Holz. Dann nur noch Schmerz. Eiskaltes Wasser. Dunkelheit. Als die junge Dienerin Hannah erwacht, findet sie sich in einem unbekannten Herrenhaus wieder. Langsam kommen die Bilder wieder. Die Kutsche, in der sie nicht alleine saß. Ein Baby in London. Und da ist ein Ring an ihrem Finger, der sie an eine große Lüge erinnert. Doch vor allem gibt es ein Geheimnis, das ihr Leben überschattet. Und ihr wird bald klar, dass sie in diesem Herrenhaus niemandem vertrauen kann.

Meine Meinung:
Das war für mich das erste Buch dieser Autorin und ich muss sagen, sie hat mich in ihren Bann gezogen. Als ich den Inhalt des Buches überflogen habe, war ich mir nicht ganz so sicher, ob das etwas für mich ist. Ich hatte schon einige historische Romane in der Hand, die meistens haben mir gefallen, deshalb habe ich es einfach gewagt.

Nie hätte ich gedacht, dass ein historischer Roman so spannend, so tiefgründig und trotzdem so undurchschaubar sein kann. Die Autorin hat es voll und ganz geschafft, mich immer wieder zu überraschen. Immer als ich dachte, dass es jetzt in eine bestimmte Richtung gehen muss, hat sie einen Ausweg gefunden und mich wieder getäuscht. Natürlich im positiven Sinn.

Der Schreibstil ist zum Glück nicht ganz so altertümlich, wie man es hier vielleicht erwarten könnte, was es natürlich für eine Leserin in der jetzigen Zeit viel, viel einfacher macht.

Die Personen waren mir, bis auf ein paar Ausnahmen, sehr sympathisch. Vor allem Hannah könnte ich mir sehr gut als Freundin vorstellen. Sie ist lieb und nett, versucht immer allen alles Recht zu machen. Mehr kann und will ich nicht erzählen, sonst würde ich viel zu viel verraten.

Aber auch einige andere Personen, die in diesem Buch auftauchen, könnte ich mir gut als Freunde vorstellen. Die meisten sehen nicht ihren eigenen Vorteil, sondern sind immer freundlich und versuchen weiterzuhelfen.

Ich will hier nun wirklich nicht mehr schreiben, da ich sonst noch in Versuchung gerate, ein wenig über den Inhalt zu erzählen. Der Klappentext verrädt eigentlich schon zu viel.

Fazit:
Definitiv zu empfehlen!!!