Dienstag, 17. März 2015

[Buchrezension] Christine Cazon - Intrigen an der Côte d Azur

Intrigen an der Côte d Azur-Taschenbuch-

Inhalt:
Gerade hat Kommissar Léon Duval seinen ersten Fall – die Ermordung eines berühmten Regisseurs während des Filmfestivals – erfolgreich gelöst, da warten auch schon die nächsten Herausforderungen auf ihn und sein Team. Ein Spaziergänger entdeckt eine Leiche, im ehrwürdigen Hotel Beauséjour wird Schmuck gestohlen, und eine Frau verschwindet. Duval und seine Kollegen, die eigentlich auf eine ruhige Nachsaison gehofft hatten, beginnen mit den Ermittlungen. Doch je mehr Duval an Informationen zusammenträgt, desto mehr muss er sich fragen, ob es zwischen all diesen Fällen nicht einen Zusammenhang gibt. Warum verschwindet die Tochter der Hotelbesitzerin scheinbar spurlos, und was weiß ihr Geliebter? Welche Rolle spielt Nicole Bouvard, Mitgesellschafterin des Hotels, und wie passt der Tod eines Journalisten in das Szenario? Eine knifflige Aufgabe für Léon Duval, die viel Fingerspitzengefühl und Diplomatie erfordert. Nicht nur im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten, sondern auch mit allen Beteiligten dieser scheinbar unentwirrbaren Intrige.

Meine Meinung:
Mit Intrigen an der Côte d´Azur durfte ich das zweite Buch von Christine Cazon lesen. Mir hat das erste Buch schon relativ gut gefallen. Die Stimmung am Meer, der relativ kleine Ort Cannes, alles passt perfekt zusammen. Auch die Personen, die sehr liebevoll dargestellt werden, fügen sich perfekt in das Bild.

Es macht Spaß Kommissar Duval durch die Straßen zu begleiten. Man merkt, dass er sich immer wohler fühlt und dieses Gefühl springt auch auf einen über. Alle anderen handelnden Personen kann ich noch nicht so nah an mich heran lassen. Woran das liegt… Da bin ich mich nicht sicher. Ist aber auch auf keinen Fall negativ zu bewerten. Es gibt wirklich schlimmeres.

Die Herangehensweise von Duval gefällt mir. Im Verhör wird er nie unverschämt, sondern versucht der Gute zu bleiben. Böse Absichten verfolgt er nie. Er will eher immer den Kumpel-Typ darstellen. Ich denke, das ist auch sehr gut gelungen.

Was mir ein bisschen fehlt ist das Körnchen Spannung. Sie ist schon sehr knapp bemessen. Es plätschert ein bisschen flach dahin. Komischerweise stört es mich hier aber nicht so sehr, wie es bei anderen Büchern der Fall ist. Ich kann mir vorstellen, dass das drum herum seinen Anteil dazu beiträgt.

Tja… Mehr kann man hier eigentlich dann auch gar nicht mehr sagen, außer:

Fazit:
Unbedingt lesen, auf jeden Fall zu empfehlen. :)