Mittwoch, 11. März 2015

[Buchrezension] Antonia Günder-Freytag - Keine halben Sachen - Konrad von Kamms 1. Fall

Keine halben Sachen - Konrad von Kamms 1. Fall-ebook-

Inhalt:
Wenig Blut – Viele Verdächtige – Keine halben Sachen Hauptkommissar Konrad von Kamms Weihnachtsabend ist verdorben. Nicht nur, dass ihn seine Frau betrügt, auch die Weihnachtsgans ist angebrannt. So kommt ihm der Doppelmord in einer hochherrschaftlichen Villa in München Bogenhausen gerade recht. Als er mit seinem Kollegen Ralf Utzschneider die Ermittlung beginnt, ahnt er nicht, dass die Wurzeln des Falls bis weit in die Vergangenheit zurückreichen. Bald stößt er auf eine Reihe von Verdächtigen und mit jeder Information verdichtet sich das Rätsel um die Verstorbenen. „Keine halben Sachen – Kommissar von Kamms 1. Fall“ ist ein typischer, im Stil von englischen Kriminalromanen geschriebener Roman über Habgier, Familienzwist und falsche Hoffnungen.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch fällt es mir wieder etwas schwer, mir eine Meinung zu bilden. Auf der einen Seite gefällt mir der Ablauf der Story sehr gut. Personen und Schreibstil wurden toll gewählt, aber irgendwie fehlt mir das Gefühl. Die Handlung plätschert etwas flach dahin. Spannung wollte bei mir nicht wirklich aufkommen. Ich weiß nicht, liegt es an mir? Das Privatleben des Kommissars stellt schon die meiste Spannung dar. So ganz kann ich mich mit ihm aber nicht identifizieren.

Die Beziehung der Protagonisten zueinander gestaltet sich sehr schwierig, das merkt man auch beim Lesen. Die Spannungen sind zu fühlen. Dadurch wurde mir keiner wirklich sympathisch.

Um ehrlich zu sein, weiß ich hier nicht wirklich, was ich noch schreiben kann. Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden, leider konnte mich die Umsetzung aber nicht wirklich überzeugen. Tut mir Leid. Sollte ein zweiter Band erscheinen, werde ich der Autorin auf jeden Fall noch eine weitere Chance geben.

Fazit:
Eine Chance kann man der Autorin auf jeden Fall geben.