Montag, 23. Februar 2015

[Buchrezension] Maggie Groff - Ein Toter macht noch keine Witwe



Ein Toter macht noch keine Witwe-Taschenbuch-

Inhalt:
Es könnte das Paradies sein, doch im australischen Byron Bay gehen unglaubliche Dinge vor sich. Eine der seltsamen »Anemonen-Schwestern«, über die die verrücktesten Gerüchte kursieren, sucht die Journalistin Scout Davis auf, um sie um Mithilfe zu bitten. Ihr tot geglaubter Schwager wurde putzmunter auf einem Zeitungsfoto identifiziert. Scouts Neugier ist geweckt und sie übernimmt den Fall, schließlich ist sie froh, ihrem privaten Gefühlschaos zwischen zwei Männern und dem Liebeskummer ihrer Schwester entgehen zu können. Die unerschrockene Journalistin stürzt sich in die Ermittlungen, die sie auf die paradiesischen Whitsunday Islands vor der Ostküste Australiens führen. Mit viel Humor, ein bisschen Sex und einem Fall, der Scout lehrt, dass Vorurteile kurze Beine haben, begeistert Maggie Groff mit diesem Krimi rund um ihre sympathische Heldin Scout Davis.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch bin ich mir wieder mal nicht so sicher, wie ich damit umgehen soll.

Zu allererst möchte ich aber über die Punkte sprechen, die mir wirklich gefallen haben. Dies ist vor allem der Aspekt, dass hier kein klassischer Ermittler an der Arbeit ist, sondern eine Journalistin einfach ihre Nase in Dinge steckt, die nicht normal sind. Der Hintergrund ist ganz einfach, sie will einen tollen Artikel schreiben, und das mit Exklusivitätsgarantie.

Scout ist im Prinzip eine ganz normale Frau, weshalb es leicht fällt, sich mit ihr zu identifizieren. Das meine ich allerdings nicht in Bezug auf ihre Neugierde ;) Vor allem der liebevolle Umgang mit ihrem Kater ist so toll beschrieben, dass einem das Herz aufgeht.

Die Anemonen-Schwestern haben sehr mit Vorurteilen zu kämpfen. Mir scheint aber nicht, als hätten sie damit ein Problem. Kann natürlich täuschen, denn wer würde das schon wirklich zugeben.

Alles in allem gefällt mir der Schreibstil wirklich wahnsinnig gut. Ich bin gut damit klar gekommen und könnte mir auch vorstellen, ein weiteres Buch dieser Autorin zu lesen.

Aber ich will nicht zu 100% loben und muss einen Punkt abziehen. Der Spannungsaufbau war leider nicht immer gegeben. So wurde die Geschichte recht flach gehalten. Erst zum Schluss wurde Spannung aufgebaut, dann war das Buch allerdings schon zu Ende. Finde ich jetzt nicht unbedingt perfekt gelungen.

Fazit:
Trotzdem kann ich das Buch sehr empfehlen.