Mittwoch, 25. März 2015

[Buchrezension] Susanne Lieder - Ostseewind und Sanddornküsse

Ostseewind und Sanddornküsse-Taschenbuch-

Inhalt:
Harriet Bohnekamp, fast fünfzig, liebenswert und ausgesprochen tollpatschig, führt ein geordnetes, todlangweiliges Leben. Demnächst soll sie die kleine Bremer Bankfiliale übernehmen, in der sie seit zwanzig Jahren arbeitet. Eine Familie zu gründen, hat sie verpasst, und an die große Liebe glaubt sie schon lange nicht mehr. Der überraschende Heiratsantrag von einem alten Schulfreund reißt Harriet aus ihrem Tiefschlaf. Ihre Flucht auf den Darß führt sie wiederum direkt in die Arme von Jakob und zu einer himmlischen Liebesnacht am Strand. Harriet wollte einen Neuanfang - jetzt hat sie zwei Männer zum Verlieben. So prickelnd hatte sie sich das alles gar nicht vorgestellt...

Meine Meinung:
Erst einmal vielen lieben Dank an die Autorin, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich bin wirklich hin und weg.

Am Anfang war ich etwas skeptisch, da ich diese Autorin erstmals als Krimiautorin kennenlernen durfte. Dort hat sie mich schon überzeugt. Aber geht das auch in einem anderen Genre?

Die Antwort lautet ganz klar: Auf jeden Fall!!!

Mir wurde teilweise schon ein bisschen Angst. Denn mit Harriet hat Susanne eine Protagonistin geschaffen, die nicht besser zu mir passen könnte. So stelle ich mich in 20 Jahren vor! Wirklich! Das meine ich ernst. Sie hat soviele Eigenschaften, die ich von mir kenne.

Zum einen die etwas schusselige Art. Mit der konnte sie mich von Anfang an begeistern. Wie oft habe ich mir schon einen Nerv eingeklemmt, weil ich irgendwas irgendwo hervor angeln musst! Ok... Das ist ein kleiner Insider, ihr werdet auf jeden Fall dran denken, wenn er die angesprochene Zeile lest. Auch, wenn sich Harriet nicht weh tut.

Das andere ist, dass das Wort "nein" nicht in meinem Wortschatz vorkommt. Ok... Ich kenne es, und weiß auch, was es bedeutet, das war es aber meistens schon. Denn benutzt wird es nur äußerst selten. Na... Harriet... Erkennst du dich wieder?

Mir gefällt der Schreibstil der Autorin wahnsinnig gut. Ich habe eigentlich vorgewarnt, dass es etwas dauern könnte, bis ich zum Lesen komme... Äh... Ja... Das erklärt sich glaube ich von selbst. Ich bin nur so über die Seiten geflogen und konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen.

Meine Sehnsucht endlich mal an der Ostsee Urlaub zu machen (ich war da noch nie!!!!!!) ist nun echt schon fast unübertrefflich groß. Glaub ich werd mich mal auf die Suche nach einem passenden Fleck machen... Obwohl... Ich glaub ich wüsste da schon etwas.

Mit diesem Buch macht die Autorin aber auch Mut. Es gibt immer noch Hoffnung, dass man seinen Liebsten findet und wenn es auch erst "relativ" spät ist. Man sollte diesen Gedanken nie über Bord werfen, es kann immer geschehen.

Tja... Gibt es noch etwas zu sagen? Ich glaube nicht, außer, dass ich es kaum erwarten kann, das nächste Buch von Susanne zu lesen.

Fazit:
Hinsetzen, zurücklehnen und einfach träumen! Das kann man mit diesem Buch.

[Buchrezension] Sandra Hausser - Ohne Hintern wäre ich sexy

Ohne Hintern wäre ich sexy -ebook-

Inhalt:
Hilfe, Klassentreffen! Auch Diana Frank bekommt eine Einladung zu einem Wiedersehen mit ihren früheren Mitschülern. Doch mit besagter Einladung flattern auch zwei große Probleme ins Haus, die es vorher zu lösen gilt: Denn während es an potenziellen Begleitern mangelt, herrscht an einer ganz anderen Stelle ein Überschuss: an Dianas Hinterteil. In den verbleibenden vier Wochen setzt Diana alles in Bewegung, um beide Herausforderungen zu bewältigen und vor den Augen der anderen bestehen zu können...und tritt dabei von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Meine Meinung:
Am Anfang hatte ich bei diesem Buch wirklich ein bisschen Zweifel. Der Klappentext ist zwar wahnsinnig interessant, aber kann man mit der Story wirklich ein ganzes Buch füllen? So ganz konnte ich mir das nicht vorstellen. Aber ich wurde wieder einmal eines besseren belehrt.

Das Buch ist sehr lustig und kurzweilig. Immer wieder neue Gags zaubern einem einen Schmunzler aufs Gesicht. So soll es ja eigentlich sein. Ich bin zwar eher so auf der Krimi-Seite unterwegs, aber ab und zu brauche ich auch mal einen Frauenroman und da will ich dann natürlich nicht enttäuscht werden. Hier wurde ich nicht enttäuscht, das kann ich definitiv sagen.

Die Protagonisten wurden sehr gut gewählt. Man kann sich sehr schnell mit ihnen identifizieren. Es ist eigentlich schon fast ein bisschen gruselig, dass ich es bei Diana so gut kannte. Ich bin auch eine Person, die nicht unbedingt mit kleiner Kleidergröße gesegnet ist. Dementsprechend konnte ich mich hier wiederfinden, wobei ich nicht finde, dass Diana wirklich ein großes Problem damit hat.

Alles in allem finden wir hier auf jeden Fall ein schönes Buch vor. Ich würde mir schon wünschen, dass noch eine Fortsetzung folgt, ich möchte schon gerne noch ein bisschen mehr erfahren.

Fazit:
Lusig, kurzweilig, tolle Story. einfach gut!

Dienstag, 17. März 2015

[Buchrezension] Christine Cazon - Intrigen an der Côte d Azur

Intrigen an der Côte d Azur-Taschenbuch-

Inhalt:
Gerade hat Kommissar Léon Duval seinen ersten Fall – die Ermordung eines berühmten Regisseurs während des Filmfestivals – erfolgreich gelöst, da warten auch schon die nächsten Herausforderungen auf ihn und sein Team. Ein Spaziergänger entdeckt eine Leiche, im ehrwürdigen Hotel Beauséjour wird Schmuck gestohlen, und eine Frau verschwindet. Duval und seine Kollegen, die eigentlich auf eine ruhige Nachsaison gehofft hatten, beginnen mit den Ermittlungen. Doch je mehr Duval an Informationen zusammenträgt, desto mehr muss er sich fragen, ob es zwischen all diesen Fällen nicht einen Zusammenhang gibt. Warum verschwindet die Tochter der Hotelbesitzerin scheinbar spurlos, und was weiß ihr Geliebter? Welche Rolle spielt Nicole Bouvard, Mitgesellschafterin des Hotels, und wie passt der Tod eines Journalisten in das Szenario? Eine knifflige Aufgabe für Léon Duval, die viel Fingerspitzengefühl und Diplomatie erfordert. Nicht nur im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten, sondern auch mit allen Beteiligten dieser scheinbar unentwirrbaren Intrige.

Meine Meinung:
Mit Intrigen an der Côte d´Azur durfte ich das zweite Buch von Christine Cazon lesen. Mir hat das erste Buch schon relativ gut gefallen. Die Stimmung am Meer, der relativ kleine Ort Cannes, alles passt perfekt zusammen. Auch die Personen, die sehr liebevoll dargestellt werden, fügen sich perfekt in das Bild.

Es macht Spaß Kommissar Duval durch die Straßen zu begleiten. Man merkt, dass er sich immer wohler fühlt und dieses Gefühl springt auch auf einen über. Alle anderen handelnden Personen kann ich noch nicht so nah an mich heran lassen. Woran das liegt… Da bin ich mich nicht sicher. Ist aber auch auf keinen Fall negativ zu bewerten. Es gibt wirklich schlimmeres.

Die Herangehensweise von Duval gefällt mir. Im Verhör wird er nie unverschämt, sondern versucht der Gute zu bleiben. Böse Absichten verfolgt er nie. Er will eher immer den Kumpel-Typ darstellen. Ich denke, das ist auch sehr gut gelungen.

Was mir ein bisschen fehlt ist das Körnchen Spannung. Sie ist schon sehr knapp bemessen. Es plätschert ein bisschen flach dahin. Komischerweise stört es mich hier aber nicht so sehr, wie es bei anderen Büchern der Fall ist. Ich kann mir vorstellen, dass das drum herum seinen Anteil dazu beiträgt.

Tja… Mehr kann man hier eigentlich dann auch gar nicht mehr sagen, außer:

Fazit:
Unbedingt lesen, auf jeden Fall zu empfehlen. :)

Mittwoch, 11. März 2015

[Buchrezension] Antonia Günder-Freytag - Keine halben Sachen - Konrad von Kamms 1. Fall

Keine halben Sachen - Konrad von Kamms 1. Fall-ebook-

Inhalt:
Wenig Blut – Viele Verdächtige – Keine halben Sachen Hauptkommissar Konrad von Kamms Weihnachtsabend ist verdorben. Nicht nur, dass ihn seine Frau betrügt, auch die Weihnachtsgans ist angebrannt. So kommt ihm der Doppelmord in einer hochherrschaftlichen Villa in München Bogenhausen gerade recht. Als er mit seinem Kollegen Ralf Utzschneider die Ermittlung beginnt, ahnt er nicht, dass die Wurzeln des Falls bis weit in die Vergangenheit zurückreichen. Bald stößt er auf eine Reihe von Verdächtigen und mit jeder Information verdichtet sich das Rätsel um die Verstorbenen. „Keine halben Sachen – Kommissar von Kamms 1. Fall“ ist ein typischer, im Stil von englischen Kriminalromanen geschriebener Roman über Habgier, Familienzwist und falsche Hoffnungen.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch fällt es mir wieder etwas schwer, mir eine Meinung zu bilden. Auf der einen Seite gefällt mir der Ablauf der Story sehr gut. Personen und Schreibstil wurden toll gewählt, aber irgendwie fehlt mir das Gefühl. Die Handlung plätschert etwas flach dahin. Spannung wollte bei mir nicht wirklich aufkommen. Ich weiß nicht, liegt es an mir? Das Privatleben des Kommissars stellt schon die meiste Spannung dar. So ganz kann ich mich mit ihm aber nicht identifizieren.

Die Beziehung der Protagonisten zueinander gestaltet sich sehr schwierig, das merkt man auch beim Lesen. Die Spannungen sind zu fühlen. Dadurch wurde mir keiner wirklich sympathisch.

Um ehrlich zu sein, weiß ich hier nicht wirklich, was ich noch schreiben kann. Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden, leider konnte mich die Umsetzung aber nicht wirklich überzeugen. Tut mir Leid. Sollte ein zweiter Band erscheinen, werde ich der Autorin auf jeden Fall noch eine weitere Chance geben.

Fazit:
Eine Chance kann man der Autorin auf jeden Fall geben.