Sonntag, 29. November 2015

[Buchrezension] Jan Böhmermann - Alles, alles über Deutschland

Alles, alles über Deutschland-Taschenbuch-

Inhalt:
Vorhang auf für Jan Böhmermann! Immer mehr Deutsche haben immer weniger Ahnung von ihrem Heimatland und werden deshalb in die Hände radikaler Splitterparteien (z.B. FDP) getrieben. Doch jetzt kommt Hilfe: Dieses hochmodern
e Lehrbuch ersetzt sechs bis vierzehn Jahre Schule und erklärt die Bundesrepublik Deutschland ganz ohne anstrengende Fachbegriffe, verwirrende Schachtelsätze und umständliche Lehnwörter wie z.B. 'Austerität' oder 'Gentrifizierung', dafür aber mit einer Extraportion Witz und Augenzwinkern. In Zusammenarbeit mit renommierten Parawissenschaftlern und prominenten Gastautoren wie Katrin Bauerfeind oder Martin Sonneborn destilliert Autor Jan Böhmermann 2000 Jahre deutsche Geschichte auf exakt 272 Seiten und beweist: Deutschland ist zwar komplizierter, aber sieben Mal lustiger, als Bild und RTL uns glauben machen wollen.

Meine Meinung:
Puh... Also hier muss man wirklich teilweise schlucken, wenn man das Buch liest. Soviel Humor kann man ja fast gar nicht ertragen, das ist schon fast zu viel des Guten :)

Anfangs dachte ich noch nicht, dass wir es hier mit einem soooo lustigen Buch zu tun haben, doch ich wurde eines besseren belehrt.

Die erste Seite lies mich schlucken. So habe ich das Buch einen Tag nach dem Tod von Helmus Schmidt zu lesen begonnen. Tja... Und genau auf den ersten Seiten wurde noch über ihn geschrieben, so nach dem Motto "Stand heute lebt er noch". Puh... Da schaut man erst einmal doof, wenn man das liest.

Auf den nächsten Seiten wird einem Deutschand erklärt, aber natürlich auf lustige Art und Weise. So bekommen wir erst einmal den Aufbau Deutschlans erklärt. Welche Bundesländer haben wir, und so weiter und so fort. Hier spricht man von Heimatkunde.

Weitere Blöcke sind Geschichte, Sozialkunde, Politik, Erdkunde und Kunst. Um hier komplett durchsteigen zu können und auch den Humor zu verstehen, braucht man ein bisschen Wissen, sonst wird man leicht ein bisschen im Dunkel stehen. Aber ich denke, dass sich niemand dieses Buch geben wird.

Was ich sehr, sehr amüsant finde, sind die abschließenden "Tests" am Ende der Kapitel. Hier soll noch einmal das Wissen abgeprüft werden.

Alles in allem finde ich dieses Buch wirklich gelungen. Es bringt einem einen kurzweiligen Leseabend und kann einem das ein oder andere Lächeln auf die Lippen zaubern.

Fazit:
Auf jeden Fall zu empfehlen.

Donnerstag, 26. November 2015

[Buchrezension] Sina Müller - Lena in Love - Tanz mit mir

Lena in love - Tanz mit mir-ebook-

Inhalt:
Der Auftakt der neuen Young-Adult-Reihe "Ein bisschen verliebt sein, geht nicht" Tanzen – Leben – Lieben: Lena ist bei
allem mit Leidenschaft dabei. Ein letztes Schuljahr trennt sie noch von ihrem großen Traum, an der Motion Dance Academy eine Tanzausbildung zu beginnen. Ein Jahr, in dem die Sechzehnjährige nach ihrer verkorksten Beziehung mit Ben die großen Liebe finden möchte. Sunnyboy Luca hat dabei Traummannqualitäten: charmant, zuvorkommend und zärtlich. Es könnte so einfach sein, wenn da nicht noch Lucas Zwillingsbruder Noah wäre, der Lenas Gefühle gehörig durcheinander bringt. »Lena in love – Tanz mit mir« ist der Auftakt der Young-Adult-Reihe um die angehende Tänzerin Lena und ihrer Suche nach den großen Gefühlen.

Meine Meinung:
Ein toller Auftakt einer Reihe, das kann man hier definitiv sagen.

Ich habe mich sofort mit Lena angefreundet. Sie ist ein normales, bodenständiges Mädchen, welches sich nicht überschätzt, trotzdem aber weiß, wie sie auf andere wirkt. Somit kann man sagen, sie hat ein gesundes Selbstvertrauen, nicht zu viel, nicht zu wenig.

Noah und Lucas, Zwillinge, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Einer der Sunnyboy, der andere das Sportass. Das sind die beiden Eigenschaften, die beide am ehesten klassifizieren, ich denke das trifft es recht gut.

Den Schreibstil von Sina Müller durfte ich schon in zwei andern Büchern kennen lernen, somit wusste ich auch, auf was ich mich einlasse. Das war auch der Grund, dass ich mich so gefreut habe, weil sie ein neues Buch veröffentlicht hat.

Man kann in die Seiten eintauchen, kann mit den Protagonisten mitfiebern und sich freuen, wenn mal gute Nachrichten verzeichnet werden können. Manchmal habe ich das Gefühl, ich müsste jetzt direkt in das Buch rein und beispielsweise Anne (Lenas Freundin) mal gehörig die Meinung geigen. Sie ist eine Person, mit der ich gar nicht klar komme. Das nur mal so am Rande :)

Alles in allem haben wir hier einen sehr guten Young-Adult-Roman und ich kann mit guten Gewissen sagen, dass ich es weiterempfehlen kann. Der Schluss war jetzt nicht so meins, da ich mit dem Cliffhanger nicht klar komme :) Wie kann es sein, dass man so im Ungewissen leben muss, wie es weiter geht :)

Fazit:
Unbedingt lesen.

Montag, 23. November 2015

[Buchrezension] Lotte Minck - Tote Hippe an der Strippe

Tote Hippe an der Strippe-Taschenbuch-

Inhalt:
Bisher hat Loretta die Arbeit an der Sexhotline immer Spaß gemacht, aber seit Belinda und Jeanette dort arbeiten, herrscht eine andere Stimmung. Den Grund dafür erfahren Loretta und Erwin, als Chef Dennis sie verzweifelt um Hilfe bittet: Er wird massiv unter Druck gesetzt, binnen vier Wochen sein Personal durch 'professionelle' Damen zu ersetzen. Damen wie Belinda und Jeanette, die über die Hotline Freier für einen Puff akquirieren. Zweimal wurde Dennis bereits zusammengeschlagen, seine Scheune ging in Flammen auf und – für ihn das Schlimmste – fünf seiner sechs geliebten Zwergseidenhühner wurden brutal abgeschlachtet. Die 'SoKo Hühnerhof' schickt erst Freundin Bärbel, dann Loretta undercover ins Rennen. Und plötzlich eskalieren die Ereignisse.

Meine Meinung:
Tja... Es gibt hier eigentlich nicht viel zu sagen. Am besten liest an sich meine anderen Loretta-Krimi-Rezensionen durch und es ist alles gesagt. Ich bin immer noch begeistert vom Schreibstil, von den Personen, von der Handlung, und, und, und... Man kann einfach nicht enttäuscht sein, wenn Lotte Minck dahinter steht. Das ist auf jeden Fall Programm.

Ich könnte mich bei manchen Szenen einfach nur kugeln, das ist der Wahnsinn. Da muss man einfach nur lachen. Da gibt es Situationen, die man sich im kühnsten Traum nicht vorstellen kann. Die Personen sind alle so verschieden, dass sie einfach zusammen passen müssen. Auch, wenn ich manchmal den Eindruck habe, dass ich alle in und auswendig kenne, überraschen sie mich immer wieder aufs Neue!

Vielen lieben Dank, dass ich wieder dabei sein durfte und Loretta auch bei ihrem neuen Abenteuer begleiten durfte. Ich freue mich schon auf viele weitere Storys.

Wie gesagt, es gibt eigentlich nicht viel zu sagen, außer: UNBEDINGT LESEN!!!!

Montag, 26. Oktober 2015

[Buchrezension] Annelie Wendeberg - Die lange Reise

Die lange Reise-Taschenbuch-

Inhalt:
1891. Annas schlimmster Alptraum ist wahr geworden: Sie ist schwanger von ihrem Erzfeind Moriarty und wird auf Schritt und Tritt von gedungenen Mördern verfolgt. Welche Pläne verfolgt Moriarty wirklich mit seinen Biowaffen – sind sie für künftige europäische Kriege gedacht? Schritt für Schritt entwirren Anna K
ronberg und Sherlock Holmes das Spinnennetz aus Verbrechen, Spionage und Bioterrorismus, das sich über den Globus erstreckt. Eine viktorianische Tour de Force mit vielen überraschenden Wendungen

Meine Meinung:
Der dritte Band um Dr. Anna Kronberg. Was soll ich sagen… Um ehrlich zu sein, bin ich ein klein bisschen enttäuscht, allerdings kann ich den Grund dafür nicht genau definieren. Irgendwie war ich nicht fähig zu 100% in diese Buch einzutauchen. So konnte ich mich nicht komplett auf die Personen einlassen. Obwohl ich die meisten in Band 1 und 2 schon kennenlernen durfte waren sie mir teilweisen ein bisschen fremd. Ich will nicht ausschließen, dass das an meiner momentanen Verfassung liegt, denn es dreht sich im Moment bei mir sehr viel um die Arbeit. So ist ein klarer Gedanke beim Lesen derzeit Luxus, trotzdem sollte es doch klappen, oder?

Was mir vor allem auch aufgefallen ist, ist die hohe Dichte an spezifischen Begriffen, die logischerweise aus der Medizin stammen. An sich nicht schlecht, allerdings wirkt es bei so häufiger Verwendung überfordernd. Auch wenn teilweise erklärt wurde, was mit den Begriffen gemeint ist, wurde mein Lesefluss teilweise stark unterbrochen. Klar, auch dies ist teilweise normal.

Anna Kronberg ist eine wahnsinnig starke Frau, die man gut und gerne als Vorbild nehmen kann. Man kann sich eigentlich nur wünschen, auch so zu sein. Das macht die Story interessant. Auch, wenn sie immer wieder in Gefahr gerät, hat sie Freunde die ihr helfen. Das zeigt einem, wie wichtig es ist, viele nette Leute um einen herum zu haben. Ohne geht es einfach nicht. So hat sie vor allem Holmes, der immer wieder zur Stelle ist, wenn sie Hilfe benötigt. Wie auch immer er es schafft, das ist mir teilweise ein großes Rätsel. Das macht die Story aber wiederum sehr interessant.

Trotz der Tatsache, dass ich teilweise Probleme hatte, mich in die Geschichte einzufinden, wurde ich gut unterhalten, weshalb meine Bewertung auch ziemlich gut ausfällt und 4 von 5 Punkten entspricht.

Im Januar soll der 4. Band erscheinen, darauf bin ich auf jeden Fall auch schon sehr gespannt und hoffe, dass ich mich damit dann wieder ein bisschen besser fühle.

[Buchrezension] Septemberschuld - Klara Nordin

-Taschenbuch-Septemberschuld 

Inhalt:
Lappland im Herbst: ein neuer hochspannender Fall für Kommissarin Lundin Der Blick schweift über die sanft ansteigenden Berge des Sarek Nationalparks, über das strahlende Rot der Beerensträucher und das satte Gelb der Birken: Es ist Mitte September, Lappland leuchtet in den kräftigen Farben des Herbstes, und in den Bergen fallen die ersten Schneeflocken. Es ist die Zeit, in der die Einheimischen ihre Rentiere zusammentreiben, um das samische Rentierschlachtfest zu begehen, als plötzlich die Leiche einer Frau gefunden wird: mitten unter den nach traditionellen Riten geschlachteten Tieren, erschossen mit einer Bolzenschusspistole. Hauptkommissarin Linda Lundin und ihre Kollegen müssen auf der Suche nach dem Mörder von Ella Vikström tief in die Vergangenheit eines zerrissenen Dorfes eintauchen, das ein brisantes Geheimnis verbirgt. Vor den faszinierenden Weiten des Polarkreises offenbart sich Kommissarin Lundin ein
Netz aus Schuld und Verrat, das bis in die unmittelbare Gegenwart reicht.

Meine Meinung:
Nachdem ich schon Totenleuchten von Klara Nordin lesen durfte, wusste ich, was mich erwartet. Ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Auch, wenn ich hier nicht so ganz in die Landschaft Lapplands abtauchen konnte, da die bildliche Darstellung nicht ganz so intensiv war, habe ich mich trotzdem wohlgefühlt.

Der Schreibstil ist auch dieses Mal sehr angenehm für mich. Manchmal läuft man Gefahr, dass zu viele unbekannte Begriffe auftreten, wenn man ein Buch über eine andere Region liest. Doch hier ist das überhaupt nicht der Fall. Zum Glück, denn das finde ich immer sehr, sehr schwierig.

Auch die Ermittler sind mir wieder mehr als sympathisch. So kann ich gut mit ihnen mitfiebern und hoffe von Seite zu Seite, dass sie keinen Fehler machen, der sie vielleicht auch noch in Gefahr bringt.

Die Art des Mordes fand ich schon teilweise ein bisschen derb. Aber auch das habe ich nicht anders erwartet um ehrlich zu sein. Gut... Man konnte es durch den Klappentext ja auch schon erahnen. Hier sollte auch gesagt werden, dass mir dieser fast schon ein bisschen zu viel verrädt. Die Todesursache hätte ich noch nicht preisgegeben, so wäre der "Überraschungseffekt" während dem Lesen vielleicht noch ein bisschen größer geworden.

Alles in allem haben wir es hier aber mit einem tollen Krimi zu tun, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht. Man kann ihn auch gut lesen, ohne Totenleuchten zu kennen, da dürfte es keine Probleme geben.

Fazit:
Sehr zu empfehlen, vor allem wenn man Lappland-Krimis mag.

Freitag, 23. Oktober 2015

[Buchrezension] Kirsten Winkelmann - Aus heiterem Himmel

Aus heiterem Himmel-Gebundene Ausgabe-

Meine Meinung:
Eine Reise, die im Ungewissen endet. Was gut begann, nahm kein so gutes Ende. Schon der Klappentext sagt, dass etwas passiert, wa
s man eigentlich niemandem wünschen würde. In letzter Zeit hat man immer wieder mal von Flugzeugabstürzen gehört. Eigentlich sind diese nicht zu überleben, doch ein paar in dieser Geschichte schaffen das Unmögliche und retten sich auf eine einsame Insel. Robinson Crusoe lässt grüßen.

Für mich war das Buch einmal ganz etwas anderes, trotzdem habe ich mich sehr wohl gefühlt, die Gruppe zu begleiten. Hetzaktionen, Liebeleien, alles ist dabei. Und natürlich spielt auch die Liebe zur Religion eine nicht geringe Rolle. Gerade durch das Beten, gewinnt Theresa Kraft und hofft auf das Gute.

Die Gruppe, die sich auf der Insel befindet ist so verschieden, wie man es sich eigentlich gar nicht vorstellen kann. Das ist sehr gut gelungen, dass es aber nicht einfach wird, ist auch klar.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Obwohl die Story ziemlich lang gezogen ist, fällt es einem nicht schwer, die Situationen im Kopf zu behalten um den Faden später wieder aufnehmen zu können. Auch Langatmigkeit ist kein Thema. Sobald sich ein Ablauf normalisiert, kommt die nächste Überraschung und man fängt wieder von vorne an.

Der Bezug zu Gott, Jesus, etc. wurde sehr gut dargestellt. Das Thema nimmt nicht Überhand, sondern wurde genau richtig dosiert, so dass es auch für jemand, der vielleicht nicht seinen Tagesablauf komplett danach ausgerichtet hat nicht zu viel ist.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Fazit: Unbedingt lesen, wenn man auch mit Gott etwas anfangen kann.

Freitag, 2. Oktober 2015

[Buchrezension] Lina Barold - Liebe M.A.

Liebe, M.A.-ebook-

Inhalt:
»Ich strecke meine Hand aus, warum
auch immer, aber wortlos greift Silvan sie. Ein Moment, in dem alles möglich wäre, und ich weiß, dass das, was zwischen uns war, wirklich etwas war.« Als Sira nach einigen Monaten der Funkstille ihrem ehemaligen Professor Silvan Heinrich von Lengenfeld wieder begegnet, flammt die Affäre zwischen den beiden erneut auf. Doch welche Absichten verfolgt Silvan dieses Mal? Kann Sira ihm vertrauen? Und dann erscheint plötzlich jemand auf der Bildfläche, mit dem Sira nicht gerechnet hätte; jemand, mit dem so vieles einfacher erscheint als mit Silvan. Neben ihrem Studienabschluss und einem neuen Job muss Sira sich mit der Frage auseinandersetzen, was sie eigentlich vom Leben und der Liebe erwartet. Das Autorenduo Lina Barold erzählt in lakonisch-humorvoller Weise mit viel Wortwitz und Verve, bei der aber auch Gefühle, Sinnlichkeit und Dramatik nicht zu kurz kommen, die Geschichte von Sira und Silvan bis zum bittersüßen Ende und stellt dabei die Frage, welche Art von Beziehung überhaupt möglich ist, wenn man nicht mit- aber auch nicht ohneeinander kann.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist der zweite Band um Sira und Silvan. Schon der erste konnte mich fesseln, hab ich mich nicht mehr an etwas anderes denken lassen. Ich war damals einfach nur begeistert. Auch bei diesem Buch ist es der Fall. Sofort konnte ich mich wieder in die Geschiche eindenken.

Für mich ist es faszinierend, dass zwei Autoren zusammen solch ein tolles Werk schaffen können. Ich stelle es mir wahnsinnig schwierig vor, zwei Meinungen zu vereinen. Aber wenn zwei Menschen gleich ticken, scheint das zu funktionieren. Man merkt zumindest keinen Konflikt, der sich im Buch widerspiegelt :D

Der Schreibstil ist für mich angenehm zu lesen. Auch merkt man, dass die beiden literaturverrückt sind. Trotz der Tatsache, dass ich nicht auf altbekannte Literatur stehe, gefällt es mir, dass immer wieder Zitate aus Goethes Werken einfließen. Auch ich wurde in der Schule damit nicht verschont und kann so auch einiges wiedererkennen.

Sehr, sehr schade finde ich es, dass dieser Band nun der letzte sein soll und wir nicht mehr mit Sira und Silvan erleben werden. Das macht mich schon sehr traurig.

Ich hoffe wirklich, dass wir bald wieder etwas von diesen beiden Autorinnen hören, denn alles andere wäre sehr, sehr schade.

Fazit:
Unbedingt lesen.

Montag, 28. September 2015

[Buchrezension] M.L. Busch - High Skills

HIGH SKILLS - Liebe, Mut & ein erster Kuss-ebook-

Inhalt:
HIGH SKILLS nennen sich die hochbegabten Teenager, die in Wales die Bestmore Academy besuchen. Julian ist neu auf der Schule für Genies und wird von Foxy, einer eher unscheinbaren Schülerin, in die Schuletikette eingeführt. Hier ist vieles anders, als Julian es gewohnt ist. Die Ang
st vorm Nachsitzen lastet schwer auf allen. Als seine Mitschüler mit leichten Verletzungen zum Unterricht erscheinen und sogar Foxy von den Folgen des Nachsitzens nicht verschont bleibt, beginnt Julian zu zweifeln. Mit den Freunden aus seiner Clique fängt er an nachzuforschen. Leider ist die angesehene Academy genauso verwerflich wie charakterlos und hinter all der hübschen Fassade verbirgt sich ein gut gehütetes Geheimnis, das alle schockieren wird. „Ein spannender Young Adult - Thriller über eine Schule mit Elite-Label.“

Meine Meinung:
Ich habe mich wahnsinnig gefreut zu erfahren, wie es Julian denn so ergeht auf der Hochbegabtenschule. Schon in der Glücklich-Trilogie hat er mir sehr gut gefallen. Auch, wenn er immer wieder mal etwas ausfrisst, ist er doch ein toller Sohn, der nichts auf sein Mum kommen lässt. Diese Gefühl gibt er mir auch auf dem Internat. Egal, mit wem er sich gut versteht, er lässt diese nicht allein, auch nicht, wenn er damit in Schwierigkeiten gerät.

Wie immer habe ich mich sehr gut aufgehoben gefüllt mit diesem Buch. M.L. Busch weiß einfach, wie sie Leser begeistern kann. Der Schreibstil fesselt einen und lässt einen in eine andere Welt eintauchen. Wenn man die Glücklich-Trilogie kennt, weiß man schon, was auf einen zukommt, doch dieses Buch ist noch einmal ganz anders, sonst wäre es ja auch kein Young Adult.

Ich kann dieses Buch einfach nur empfehlen und freue mich schon auf weiter Abenteuer mit Julian und den High Skills.

Fazit:
Unbedingt lesen.

Dienstag, 8. September 2015

[Buchrezension] Alexa Hennig von Lange - Die Welt ist kein Ozean

Die Welt ist kein Ozean
-Taschenbuch-

Inhalt:
Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat?

Meine Meinung:
Das ist seit langem wieder ein Jugendbuch, welches ich zur Hand genommen habe. Normalerweise finden sich diese eher selten auf meinem Stapel, jedoch haben mich Titel und Inhaltsangabe angesprochen.

Man muss sagen, dass der Kern der Geschichte wirklich gut getroffen wurde, so wird ein Thema behandelt, welches nicht alltäglich ist. Wie viele Jugendliche kennt man, die psychische Probleme haben, oder gar in einer Klinik verweilen müssen. Ich denke, da sind sich viele einig, dass diese doch eher der Minderheit angehören. Jedoch denke ich, dass dieses Problem immer mehr Verbreitung erfährt.

Viele Jugendliche kommen mit ihrem "Freizeit-Stress" nicht mehr klar. Sie wissen nicht mehr was Freizeit wirklich ist, sondern hetzen von einem Termin zum anderen. Ob dies nun im Sportverein oder in der Musikschule ist. Die Eltern wollen selber Freizeit und versuchen so den Kindern so viel wie möglich zu ermöglich. Ob dies nun richtig oder falsch ist, sei dahingestellt.

Dieses Buch behandelt aber weniger die Problematik der gestressten Kinder, sondern vielmehr die Problematik, dass sich Jugendliche in einer Stress-Situation befinden, der sie nicht entfliehen können. So wurde hier die psychische Krankheit durch einen schlimmen Unfall hervor gerufen.

Ich finde den Schreibstil dieses Buches toll. Er ist angemessen für ein Jugendbuch, so dürfte jeder Jugendliche damit klar kommen. Vor allem die Ich-Form finde ich sehr passend, damit man sich mit Franzi identifizieren kann. Es fällt einem sehr leicht, da sie ein sehr nahbares Mädchen verkörpert.

Der Beginn der Story ist auch wirklich viel versprechend, allerding flaut er ziemlich ab, wodurch man sich leicht langweilen kann. Das finde ich etwas schade. Könnte auch sein, dass viele das Buch dadurch zur Seite legen.

Ich denke 3 Sterne sollten für dieses Buch auf jeden Fall gerechtfertigt sein. 4 Sterne sind mir schon fast ein bisschen zu viel, wobei ich kurz überlegt habe.

Mal sehen, was wir von dieser Autorin noch hören.

Fazit:
Potenzial wäre vorhanden, die Umsetzung ist nicht zu 100% gelungen.

Donnerstag, 6. August 2015

[Buchrezension] Martin Fischer - Zeilt heilt keine Wunden

Zeit heilt keine Wunden-ebook-

Inhalt:
Die junge Lektorin Regina ist überglückl
ich: Endlich hat Tom ihr einen Heiratsantrag gemacht! Doch die Freude währt nur kurz, und schon bald gerät ihre Welt ins Wanken. Toms Ex-Freundin gelingt es, einen Keil zwischen die beiden zu treiben, bis Regina nur noch einen traurigen Ausweg sieht …Gelingt es Tom, sie zurück zu erobern und gleichzeitig ein jahrelang schlummerndes Rätsel zu lösen, während sich ihm “der Boss” einer obskuren keltischen Kommune in den Weg stellt? Ein spannender, gefühlvoller Liebesroman, der die Protagonisten in tiefe Seelenqualen stürzt, bevor sie auf die harte Tour lernen, sich auch für den höheren Sinn des Lebens und füreinander zu öffnen. Sie wachsen an den Herausforderungen und Tom und Regi lernen Gott abseits von Kirchen und christlichen Veranstaltungen kennen.

Meine Meinung:
Ich habe mich wahnsinnig gefreut, als Martin Fischer auf mich zugekommen ist, mit der Frage, ob ich denn nicht Testlesen möchte. Das war natürlich gar keine Frage... Selbstverständlich wollte ich.

Was soll ich sagen... Das Buch hat mich gefesselt. Ich konnte lachen, weinen und einfach nur glücklich sein. So viele Gefühle, die diese Buch auf einen transferiert.

Martin Fischer schafft es, seine Leser zu fesseln und in eine Welt zu entführen, die man gerne selber hätte. Wobei das auch nicht zu 100% richtig ist. Seine Protagonisten müssen auch sehr viel mitmachen. Das Leben trifft sie wie jeden normalen Menschen auch. Ich denke, das ist auch der Grund, warum man sich mt den Personen so gut identifizieren kann. Vor allem Regina hat mich sehr beschäftigt.

Der Schreibstil ist sehr gut gelungen, wobei mich die Ausdrücke aus der Schweiz ein bisschen verwirren. Trotzdem kommt man bestens klar.

Es ist schwierig meine Gefühle für diese Buch in Worte zu fassen, deshalb möchte ich nur jedem empfehlen, diese Buch in die Hand zu nehmen und in die Welt von Regina und Tom einzutauchen. Man wird sicher nicht enttäuscht sein.

Vor allem wer "Abfahrt in zwei Minuten" kennt und mag, wird dieses Buch lieben.

Fazit:
Unbedingt lesen.

[Buchrezension] M.L. Busch - Glücklich verheiratet

Glücklich verheiratet (Die Glücklich-Trilogie 3)-ebook-

Inhalt:
Rodney Landon, Lanies Verlobter und Vater ihres ungeborenen Kindes, liegt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Lanie ist verzwei
felt und findet Trost bei Vanessa, Rodneys kleiner Schwester, und Damian Henk. Während Lanie auf Rodneys Genesung wartet, verschwinden Gemälde aus dem Auktionshaus Broderick & Ward. Warum sind auch die Echtheitszertifikate der Bilder verschwunden? Und warum taucht ein gestohlener Kandinsky plötzlich in einer zum Verkauf stehenden Luxusvilla auf, die Damian und Vanessa kaufen wollen? Als die Immobilienmaklerin Goldyn Graph tot aufgefunden wird, gerät der Auktionator von Broderick & Ward in Verdacht. Die hochschwangere Lanie beginnt zu recherchieren und gerät einmal mehr in Gefahr. Kann Rod seine große Liebe und sein ungeborenes Kind rechtzeitig retten? (In diesem Roman sind explizite erotischer Szenen enthalten.) „Ein wundervolles Finale der Glücklich-Trilogie! Lanie und Rod geraten noch einmal in Gefahr. M.L. Busch erschafft eine romantische, spannende und humorvolle Atmosphäre in diesem letzten Band, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte.“ Alia Cruz Glücklich verliebt (Band 1) Glücklich verlobt (Band 2) Glücklich verheiratet (Band 3)

Meine Meinung:
Ich habe mich so gefreut, als ich dieses Buch lesen durfte. Die beiden Vorgänger-Bänder waren schon so wundervoll, da musste man einfach weiterlesen.

Der Schreibstil von M.L. Busch ist unverändert toll. Man konnte sofort wieder in der Geschichte eintauchen und mit Rodney, Lanie, und so weiter wieder mitfiebern, wie alles weiter geht.

Die Familie hat keinen guten Start, doch man kann sagen, dass sie sich zusammen raufen! Auch, wenn es manchmal nicht ganz so einfach ist.

Da ich schon zu den anderen beiden Bänden eine Rezi geschrieben habe, möchte ich hier nicht noch mehr verraten! :)

Fazit:
Selber lesen! Unbedingt empfehlenswert!!! :)

Mittwoch, 15. Juli 2015

[Buchrezension] M.L. Busch - Desert Stars

Desert Stars: Entführt in Las Vegas-ebook-

Inhalt:
Die junge Schönheit Chloe reist mit ihrem Modelagenten Cosmo für ein Shooting im Venetian Hotel nach Las Vegas. Als Chloe an geheime Informationen über die illegalen Machenschaften eines Schönheitschirurgen gelangt, wird es für die beiden brutal gefährlich und sie werden in die Wüste von Nevada verschleppt. Auf der Flucht vor Dr. Mavrek knistert es ordentlich zwischen Chloe und Cosmo, und das Abenteuer wird im wahrsten Sinne ziemlich heiß. Chloe lernt ihren Agenten von einer ganz neuen Seite kennen – sie ist ihm völlig erlegen. Kann ihre Liebe die beiden a
m Ende retten und können sie den Chirurgen mithilfe ihrer Freunde Alicia und Alex überführen?

Meine Meinung:
M. L. Busch von einer ganz anderen Seite dürfen wir in diesem Buch erleben. Ich durfte schon die Zwei-Reihe und die Glücklich-Reihe (2 von 3 Bänden) kennen lernen und habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, auch dieses Buch zu lesen.

Dieses Buch dürfen wir mit den vorhergehenden Reihen nicht in Verbindung bringen. So können wir sonst immer von Liebesgeschichten reden.

Bei Desert Stars ist es allerdings ganz anders. Zwar finden wir hier auch das Wort Liebe vor, allerdings nur im Hintergrund. Viel mehr ist die Spannung im Vordergrund, die uns das ganze Buch über begleitet.

Ich habe wirklich mit Chloe mitgefiebert. Sie musste sich hier wirklich einiges gefallen lassen. M. L. Busch hat hier überhaupt nicht mit Action gespart, so müssen wir quer durch die Wüste laufen, oder finden und auf einem Operationstisch wider. Mehr will ich aber gar nicht verraten, das wäre ja sonst nicht fair, den neugierigen Lesern gegenüber.

Der Sprachstil der Autorin hat mir auch hier wieder sehr gut gefallen. So wird einem nie langweilig, wenn man über die Zeilen huscht. Sie schafft es aber auch, immer wieder neue Wendungen in ihre Geschichte einzubauen, Vorhersehbarkeit kann man hier nicht finden.

Die Charaktere sind auch sehr gut gelungen. So konnte ich mich vor allem mit Chloe und Cosmo anfreunden. Sie sind wirklich sehr liebenswürdig. Hier wünscht man sich, solche Freunde im wirklichen Leben zu haben.

Das einzige kleine Manko (deshalb auch nur 4 Sterne) ist, dass ich mich an Anfang ein klein wenig schwer getan hab, mich in der Geschichte zurecht zu finden. So hatte ich vor allem mit den Namen Probleme. Zweimal C, zweimal A am Anfang, das ist für mich nicht die Ideallösung, da ich mit Namen echt ein Problem habe :)

Aber nichts desto trotz, hat das Buch die 4 Sterne auf jeden Fall verdient. Eigentlich dürfte ich nur einen halben abziehen, aber das geht ja leider nicht.

Ich hoffe, dass ich noch sehr viel von dieser Autorin lesen darf, denn es ist mir jedes Mal wieder ein Vergnügen.

Fazit:
Auf jeden Fall empfehlenswert!

Montag, 13. Juli 2015

[Buchrezension] Tricia Goyer - Mums´ night out

Mums' Night Out: Was soll schon schiefgehen?
-Taschenbuch-

Inhalt:
Manchmal wächst einer Mutter alles über den Kopf, das merkt auch Allyson. Höchste Zeit für einen Mädelsabend! Mit High Heels, gutem Essen und - ohne Kinder. Um diese sollen sich die Ehemänner kümmern und die drei Mütter starten ihre "Mum's Night Out". Was sollte auch schon schiefgehen? Im Nu kommt es zur Katastrophe: ein Baby verschwindet in einem Tatoostudio, ein Auto wird geklaut, und alle landen im Knast, bevor sie zusammen mit einer Bikergang durch die Nacht rasen. Der Roman zum wahrscheinlich witzigsten Film des Jahres!

Meine Meinung:
Ein Mädlsabend um sich vom tagtäglichen Stress zu erholen. Das wollen die Mädls, und doch wird es ganz anders als erwartet.


Das Buch ist wirklich schön geschrieben, so dass man nur so über die Seiten fliegen kann. Man kann mit den Mädls mitfühlen, versteht, warum sie so reagieren und warum sie vielleicht auch ein bisschen überreagieren.

Sie freuen sich so sehr auf ihren Abend, dass die Freude auch auf mich übergesprungen ist. Doch leider ist die Freude nicht lange. Sie stolpern von einer Chaos-Situation in die nächste.

Teilweise fand ich das Geschriebene schon ein bisschen übertrieben. Man schüttelt nur noch den Kopf und frägt sich, ob das wirklich so passieren kann. Hmm... Schwierig, um ehrlich zu sein.

Aber nicht nur die Mädls haben so ihre Problemchen, auch die Herren haben ein klein bisschen zu kämpfen mit der ganzen Situation. Aber mehr will ich hier jetzt auch nicht mehr dazu sagen.

Alles in allem finde ich das Buch gut geschrieben, man kann sich in die Personen hineinversetzen, fiebert auch mit ihnen mit, teilweise muss ich aber sagen, dass mir die Situationen zu übertrieben dargestellt waren. Nicht wirklich realitätsnah. Trotzdem wurde ich gut unterhalten :)

Fazit:
Wers gern übertrieben mag, ist hier richtig.

Donnerstag, 18. Juni 2015

[Buchrezension] Lothar von Seltmann - Annegret - die fremde Tochter

Annegret - die fremde Tochter-gebundene Ausgabe-

Inhalt:
Eiskalte Bürokratie in der DDR sorgt dafür, dass das kleine Baby Annegret seinen Eltern weggenommen und ins Heim gesteckt wird. Mit drei Jahren bekommt das Kind neue Eltern: Laura und Heinrich Kahle, die beide Christen sind. Schon früh spürt das Mädchen, wie schwer es in der DDR
ist, sich nicht dem Staat unterzuordnen und einfach mitzumachen. Gut, dass es Kurt gibt, ihren Schulfreund, und die Klassenlehrerin, Frau Kroll, die sich für sie einsetzt. Wenn nur nicht solche Wörter hinter Annegret hergerufen würden wie"Findelkind"! Annegret ist verwirrt. Sind denn Kahles nicht ihre Eltern? Eines Tages macht das Mädchen eine unerwartete Entdeckung ... Eine berührende Lebensgeschichte.

Meine Meinung:
Da ich zwar nicht in der Zeit und der Gegend der DDR gelebt habe, bin ich davon ein bisschen weit entfernt, interessiere mich aber trotzdem dafür. Vor allem auch, weil mein Chef aus der ehemaligen DDR kommt und immer wieder seine Geschichten erzählt.

Hier haben wir allerdings ein anderes Schicksal vorliegen. So bekommen wir die Möglichkeit zu erfahren, wie es gehandhabt wurde, wenn Kinder keine Eltern hatten.

Ich fand es wahnsinnig berührend die Geschichte von Annegret kennenlernen zu dürfen. Gerade anfangs hatte sie Glück, dass sie in einem Heim wohnen durfte, welches von Schwestern geführt wurde. So kam sie schon sehr früh mit dem Christentum in Berührung.

Die Folge daraus war natürlich, dass sie auch in eine christliche Familie adoptiert wurde. Wie schwer muss es sein, wenn man schon als kleines Kind immer wieder herumgeschoben wird. Umso schöner ist es, wenn man erkennt, dass man nun endlich eine Familie gefunden hat.

Was mich sehr berüht hat, ist die Stärke, die Annegret an den Tag gelegt hat. So konnte sie schon als Kind erkennen, dass ihr das System der DDR nicht gefällt. Sie zieht es durch und weiß es auch mit den Folgen zu leben. Sei es Ausgeschlossenheit in der Schule oder auch am Nachmittag, wenn ihre Schulkameraden mit den verschiedenen Jugendvereinigungen etwas unternehmen, sie aber nur einen Freund hat.

Diese Stärke zieht sich bis zum Schluss durch. Es kommen immer wieder Schicksalsschläge hinzu, die sie aber zu meistern weiß und das finde ich wirklich faszinierend.

Ich bedanke mich, dass ich dieses Buch lesen durfte und vor sage ich danke an diese starke Frau, die ihre Geschichte mit uns teilt und uns zeigt, wie es gehen kann.

Mittwoch, 17. Juni 2015

[Buchrezension] Fanny Schönau - Herzklopfen und Hüttenzauber

Herzklopfen und Hüttenzauber-Taschenbuch-

Inhalt:
Das Glück wohnt auf dem Berg! Eine Ungerechtigkeit! Während ihre Geschwister bei der vorgezogenen Erbrunde absahnen, wird die alleinerziehende Journalistin Heidi mit einer windschiefen Hütte auf der Sausteigalm abgespeist. Nicht mal ein Verkauf kommt infrage, weil dort die alte Zita, die Großgroßirgendwas-Cousine ihres Vaters haust - auf Lebenszeit. Heidi beschließt, der Erbschaft einen Besuch ab
zustatten. Der Plan: Zita zum Auszug bewegen und die Hütte verscherbeln - und nebenbei, Plan 2, den so attraktiven wie beziehungsunfähigen Fred zu einem romantischen Bergwochenende überreden. Hat man ja schon gehört, dass die geringe Sauerstoffzufuhr da oben beziehungsstiftend sein kann. Blöd nur, dass sich das Leben nicht an Pläne hält. Schon gar nicht an die von Heidi ...

Meine Meinung:
Bei diesem Buch hatte ich schon eine Ahnung, was auf mich zukommt. So wusste ich, mit welchem Humor ich mich befassen muss. Tja... Was soll man sagen... Ich bin auf keinen Fall enttäuscht worden, denn der Humor, der hier an den Tag gelegt wird, hat absolut etwas mit mir zu tun :)

Der Schreibstil der Autorin hat eine Leichtigkeit, wie sie mir gut gefällt. Sie kommt mit ländlichem Charme daher, den sie vor allem in der Person Zita verkörpert. Zita ist so der typische Oma-Charakter. Auf der einen Seite total zickig, auf der andern Seite aber total lieb. Das muss man eben nur entdecken. Oder ist sie vielleicht doch ganz anders?

Mir gefällt die Idee, eine typische Stadt-Frau aufs Land zu bringen. Und da Land ja noch nicht genug ist, nehmen wir eben eine von der Außenwelt abgeschiedene Berghütte. Ob das überhaupt gut gehen kann?

Die Geschichte ist turbulent, amüsant und einfach toll. Da ich die Berge liebe (wenn ich nicht unbedingt selber raufsteigen muss), konnte ich mich total in die Geschichte einfühlen. Mit dem Dialekt hatte ich natürlich auch absolut keine Probleme, da ich aus Bayern komme. Also, was will ich noch mehr?

Ich hätte noch unendlich lange weiterlesen können, denn das Buch wird einfach nicht langweilig. Da kann man eigentlich nur hoffen, dass Fanny Schönau nie aufhört zu schreiben und wir bald wieder mit solch einer amüsanten Geschichte versorgt werden.

Fazit:
Auf jeden Fall empfehlenswert!!!

Dienstag, 2. Juni 2015

[Buchrezension] Annelie Wendeberg - Tiefer Fall

Tiefer Fall-Taschenbuch-

Inhalt:
1890. Anna Kronberg hat London auf der Flucht vor Scotland Yard verlassen und führt ein unauffälliges Leben irgendwo auf dem Land. Doch eines Nachts wacht sie auf, mit einer Pistole an der Schläfe. Ihr Vater wird an einem unbekannten Ort gefangen gehalten, und Anna muss sich auf ein gefährliches Spiel mit ihrem dämonischen Entführer einlassen … Kann die brillante Wissenschaftlerin ihn von seinen Plänen abbringen, grausame biologische Waffen zu entwickeln? Und wie soll sie, die mitten in London in einem goldenen Käfig festgehalten wird, zu Sherlock Holmes Kontakt aufnehmen?

Meine Meinung:

Auf diese Fortsetzung habe ich mich sehr gefreut, da ich von Dr. Anna Kronberg sehr, sehr begeistert bin. Annelie Wendeberg schafft es mich zu fesseln. Und das in einer Zeit, die mir total fremd ist. Normalerweise mag ich solche Literatur nicht, aber hier fühle ich mich wohl.

Anna Kronberg reflektiert das Frauenbild, welches ich genial finde. Sie lässt sich nichts sagen, setzt sich durch und ist sich sicher was sie will. So konnte sie studieren, obwohl es ihr eigentlich nicht möglich gewesen wäre, sie ist ja schließlich eine Frau.

Sie beherrscht die Verkleidungskunst perfekt. Man muss sich mal vor Augen führen, welche Angst man hier durchleben muss, wenn man in ständiger Furcht lebt, dass jemand die Verkleidung durchblickt.

Soviel aber zur Vorgeschichte.

Auch in diesem Buch konnte ich die Anna Kronberg kennen lernen, die ich sehr schätze. Leider gibt es auch heute immer noch die Benachteiligung von Frauen. Man blicke auf die unterschiedlichen Gehaltshöhen.

In diesem Buch geht es aber weniger darum, dass sie um das Frauenrecht kämpfen muss. Hier wird sie direkt als Ärztin benötigt. Sie ist die beste und das wissen viele einfach auch.

Sie beherrscht es perfekt, die Personen um sich herum um den Finger zu wickeln. Die Gedankengänge, die sie dabei spinnt, sind sehr interessant.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Sie lässt einen ins alte London abtauchen. Man merkt, dass sie sehr gut recherchiert hat. So können wir hier auch etwas dazu lernen. Ein gutes Beispiel hierfür die Hygiene-Situation. Keine Ahnung, wie das zu dieser Zeit war. Jetzt bin ich schlauer :)

Soweit ich es im Hinterkopf habe, sollen Ende des Jahres bereits weitere 2 Bücher folgen. Darauf freue ich mich auf jeden Fall schon sehr.

Fazit:
Sehr zu empfehlen!!!

[Buchrezension] Elin Hilderbrand - Das Sommerversprechen

Das Sommerversprechen-Taschenbuch-

Inhalt:
Seit mehr als einem Vierteljahrhundert leitet die 48-jährige Dabney die Handelskammer von Nantucket, und jeder kennt und liebt sie. Nicht nur wegen ihres Postens, sondern vor allem, weil sie die inoffizielle Heiratsvermittlerin der Insel ist: Dabney hat schon über vierzig Paare zusammengeführt. Seit ihrer Jugend erkennt sie, ob zwei Menschen zueinander passen. Doch als Dabney erfährt, dass sie Krebs und nur noch wenige Monate zu leben hat, beschließt sie, diese Zeit darauf zu verwenden, die richtigen Partner für die Menschen zu finden, die sie am meisten liebt: für ihren Ehemann, ihren Liebhaber und für ihre Tochter. Die Frage ist nur, was die drei selbst davon halten ...

Meine Meinung:
Dieses Buch ruft gespaltene Meinungen hervor. Die einen kommen überhaupt nicht klar, die anderen sind begeistert. Ich muss sagen, dass ich begeistert bin.

Mich hat die Geschichte von Dabney sehr mitgerissen. Ich habe mit ihr gefiebert, mit i
hr gelitten, mit ihr gescherzt. Alle Personen um sie herum lieben sie und ich gehört von nun an dazu.

Es wäre schön, wenn es Personen wie Dabney auch im wirklichen Leben geben würde. Es würde die Welt um einiges besser machen.

Aber auch alle anderen Charaktere wurden so schön gezeichnet, dass man sie einfach mögen muss. Die Höhen und Tiefen in diesem Buch sind so ergreifend, dass man ab und zu schlucken muss.

Vor allem die Geschichten der Paare, die von Dabney zusammen geführt wurden, sind so toll geschrieben. Die Dankbarkeit wird hier mehr als deutlich klar. Egal, wo Dabney Hand angelegt hat, es hat funktioniert.

Es gibt aber nicht nur positive Aspekte. Hier möchte ich auf den Klappentext eingehen. Dieser ist nämlich mehr als ein Spoiler. Hier werden Punkte aufgezeigt, die erst sehr spät im Buch zum Tragen kommen. Sehr, sehr schade, wenn man wichtige Informationen hier schon verrät. Hier ist eindeutlich Handlungsbedarf.

Fazit:
Trotz Klappentext-Fehler auf jeden Fall lesenswert.

[Buchrezension] Sina Müller - Josh & Emma: Portrait einer Liebe

Josh & Emma: Portrait einer Liebe-ebook-


Die Zeit heilt selbst die tiefsten Wunden. Aber ein Jahr ist nicht genug ... Als Josh und Emma erneut aufeinander treffen, merken sie, dass das Herzklopfen noch immer da ist. Der Start ins neue Leben scheint perfekt, doch dann holt ein Fehltritt aus der Vergangenheit die beiden ein und Emmas Leben steht wieder einmal Kopf. Ihr neuer Job sorgt für Ablenkung, bringt aber auch jede Menge Wirbel mit sich.
Wohin wird Emmas Weg sie führen?

Meine Meinung:
Wie lange habe ich auf diese Fortsetzung hingefiebert. Und nun ist sie endlich da. Tja... Sie übertrifft alles muss ich sagen.

Das Gefühlschaos aller Protagonisten überträgt sich auf die Leser. Man fiebert mit allen mit und will eigentlich gar nicht mit dem Lesen aufhören.

Ich hatte eine kurze Pause beim Lesen, doch die Szenen sind mir so gut in Erinnerung geblieben, dass es kein Problem war, wieder mittendrin einzusteigen. Das finde ich bei einem Buch wahnsinnig wichtig. Klar will ich für den Moment gut unterhalten werden, doch will ich natürlich auch etwas weg nehmen und nicht vergessen, sobald die Buchdeckel fallen.

Die Fortsetzung ist sehr gut gelungen. Ich kann mir vorstellen, dass man das Buch auch ohne Probleme lesen kann, wenn einem der erste Teil nicht bekannt ist. So wird am Anfang ein kleiner Rundumriss gemacht, der die Vorkommnisse gut zusammen fasst. Mehr braucht man eigentlich nicht wissen.

Ich finde es immer schwierig Bücher ausführlich zu kommentieren, wenn sie mir gefallen. Es ist immer leicht, negative Sachen zu schreiben, bei positiven tut man sich schwer. Ihr seht, ich habe nicht viel geschrieben, somit gibt es von mir eine klare Leseempfehlung!

Fazit:
Unbedingt lesen!

Montag, 4. Mai 2015

[Buchrezension] Jen Turano - Zwei wie Hund und Katz

Zwei wie Hund und Katz-gebundene Ausgabe-

Inhalt:
Eigentlich ist Arabella Beckett nur nach Gilma
n gereist, um eine heiratswütige junge Frau davor zu bewahren, sich an einen völlig Fremden zu binden. Doch die Angelegenheit geht gründlich schief: Beide landen hinter Gittern. Hilfe naht in Person des Privatdetektivs Theodor Wilder, der die abenteuerlustige Arabella wieder nach Hause bringen soll. Als sie sich jedoch als streitlustige, dickköpfige Frauenrechtlerin entpuppt, würde der Chauvinist sie am liebsten genau dort lassen, wo sie ist. Doch sehr zu seinem Leidwesen kreuzen sich ihre Wege nach ihrer Rückkehr nach New York immer wieder ...

Meine Meinung:
Hier fällt es mir wieder einmal etwas schwer, eine aussagekräftige Rezension zu schreiben, so überwältigt bin ich.

Soweit ich das überrissen habe, gibt es zu diesem Buch einen "Vorgänger". Diesen habe ich nicht gelesen, trotzdem bin ich gleich gut in die Story eingestiegen. Klar, erst musste ich mir einen Überblick über die verschiedenen Personen verschaffen, doch das gelang mir ziemlich schnell. So konnte ich mit Arabella auf die Reise gehen. Und diese ist wirklich mehr als turbulent.

Arabella wird als sehr selbstbewusste Frau dargestellt, die sich durch die Männern in keinster Weise einschüchtern lässt. So lässt sie sich von Männern nichts sagen, und schon gar nichts einreden. Sie geht ihren Weg und weiß genau, was sie will.

Auf der anderen Seite wäre da dann noch Theodor. Tja... Ein Mann eben. Er sieht die Regelungen Mann/Frau ganz anders. Da kann man schon mal überfordert sein mit dieser Situation. Aber genau deshalb kann man sich auf viele lustige Situationen einstellen.

Der Schreibstil im Allgemeinen hat mir sehr gut gefallen. Alle Personen wurden sehr liebevoll dargestellt. Jede auf seine Art und Weise. Natürlich gab es aber auch die "Bösen". Die dürften aber auf keinen Fall fehlen.

Auch der Glaube wird in diesem Buch erwähnt, dominiert aber in keinster Weise die Geschichte, so dass ich mir dieses Buch auch für "Nicht-Christen" vorstellen könnte, oder Menschen, die nicht so stark im Glauben verankert sind. Es ist auf jeden Fall kein Grund, dieses Buch nicht zu lesen.

Ich hoffe wirklich, bald wieder in Buch dieser Autorin lesen zu dürfen. Das erste werde ich mir bei Gelegenheit auf jeden Fall auch noch "gönnen".

Fazit:
Sehr empfehlenswert!

Mittwoch, 29. April 2015

[Buchrezension] Holly-Jane Rahlens - Blätterrauschen

Blätterrauschen-Gebundene Ausgabe-

Inhalt:
Irgendetwas stimmte nicht. Alles war auf einmal so still. Das Rauschen der Blätter an den Bäumen draußen im Hof war verstummt. Ebenso das Stimmengemurmel hinter der Tür zur Buchhandlung. Selbst die Uhr an der Wand tickte nicht mehr. …Oliver lauschte auf Geräusche, irgendwelche Geräusche, egal was — und hatte auf einmal das Gefühl, dass jemand direkt hinter ihm stand und ihm ins Ohr flüsterte. Er fuhr herum. Aber da war niemand. Nichts ... Und dann hörten sie ei
n Klopfen — an der Hintertür. Ein sehr lautes und beharrliches Klopfen. Oliver, Rosa und Iris wirbelten herum. Die Hintertür wurde niemals benutzt, von niemandem. Aber offensichtlich war da draußen im Hof jetzt jemand. Jemand, der im strömenden Regen wie ein streunender Hund dar-auf wartete, hereingelassen zu werden. Die Kinder eilten zum Hoffenster neben der Tür und spähten hinaus in die Dunkelheit. Ein Junge stand vor der Tür. Er war sehr groß und sah etwas älter aus als sie. Er trug ein dunkles T-Shirt, Jeans, eine dünne, burgunderrote Jacke und eine Baseballmütze. Erstaunlicherweise war er vollkommen trocken. Oliver öffnete die Tür …

Meine Meinung:
Diese Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite total fasziniert. Der Lesestil, die Handung, die Personen, alles ist stimmig und kann junge Leser begeistern. Obwohl ich nicht mehr so ganz in das Altersschema passe, habe ich mich wahnsinnig gut unterhalten gefühlt.

Anfangs dachte ich mir, ok... Wie kann man diese Story so lange ausbauen, da muss doch irgendwann ein Ende in Sicht sein, und das kann nicht lange dauern. Doch immer wieder wurden Wendungen eingebaut, die einen überraschen und fesseln zugleich, ohne langweilig zu werden. So kann man Jugendliche überzeugen.

Technische Ideen liegen zu Hauf vor. Wie kann man sich die Zukunft vorstellen? Wie wird es in über 200 Jahren sein? Was wird bis dahin mit unserer Welt passieren? Dies alles wird von Holly-Jane Rahlens bis ins Detail betrachtet, und wie ich finde, sehr gut gemacht. Wie sie, kann man sich die Zukunft wirklich vorstellen. Aber natürlich möchte ich jetzt nicht zu viel verraten.

Die Personen waren mir von Anfang an sympathisch, vor allem Oliver, Rosa und Iris, die hier ja im Mittelpunkt stehen, haben mir gefallen. Irgendwie musste ich beim Lesen ein wenig an Harry Potter denken, denn Rosa ist irgendwie wie Hermine. Sie weiß alles, liest sehr viel, und will immer das letzte Wort haben :) Das hätte man vielleicht ein bisschen entzerren können, damit die Parallele nicht so klar deutlich wird.

Auch die Erwachsenen werden toll dargestellt. Es gibt immer ein paar die auf der Seite der Kinder sind, und die, die ganz was anderes vor haben. Wollen wir sie mal "die Bösen" nennen :) Auch, wenn das eigentlich nicht zu 100% der richtige Ausdruck ist.

Das Cover finde ich übrigens auch toll. Es fällt ins Auge, weil es mal ein ganz anderer Stil ist.

Fazit:
Toll geschrieben, sehr zu empfehlen. 

Dienstag, 21. April 2015

[Buchrezension] M.L. Busch - Zwei(fel) sind zwecklos

Zwei(fel) sind zwecklos
-ebook-

Inhalt:
Keine Frau will gerne als alte Jungfer sterben – auch Lucy nicht. Sie hat ihr Fitnessstudio durch einen Day Spa erweitert und kann sich finanziell und beruflich nicht beklagen. Sports & Spa läuft besser, als ihr Liebesleben es je getan hat. Als Robin Reys, ihr früherer Teenieschwarm, sein Saisontraining in Lucys Fitnessstudio beginnt, versucht sie ihm aus dem Weg zu gehen. Doch sie ist nicht sehr erfolgreich damit. Da sich ungewöhnliche Zwischenfälle auf der Trainingsfläche häufen, beginnt Lucy nachzuforschen. Auch Robin, in den sie sich längst wieder verliebt hat, steht unter dem Verdacht, beteiligt zu sein. Kann Lucy ihrem Herzen vertrauen und ihr Studio und sich selbst retten?

Meine Meinung:
Und schon ist die Zwei-Reihe vorbei. Ich muss sagen, dass mich das wirklich traurig macht, da ich mich mit Emma und Lucy doch sehr anfreunden konnten. Die beiden sind typische Schwestern mit mal mehr, mal weniger gutem Verhältnis. Ok... Eigentlich kann ich da nicht mitreden, so als Einzelkind, aber man beobachtet da doch ein paar Situationen, die sich im Freundeskreis so entwickeln.

Mir fällt es bei einer Reihe immer etwas schwierig, ein Buch nach dem anderen zu bewerten, vor allem, wenn die Bücher toll waren. Soll ich immer wieder das gleiche schreiben?

Ok... Eins muss man auf jeden Fall sagen, M.L. Busch weißt es, Frauen zu zwingen, ein Buch in die Hand zu nehmen, und dieses auch mit großer Begeisterung zu lesen. Ich habe auf dieses Buch hingefiebert und bin nun am Boden zerstört, weil es nicht weitergeht! :( Aber wir werden sicher noch das ein oder andere dieser Autorin hören, denn alles andere wäre wirklich sehr, sehr traurig.

Ach ja... Was man vielleicht noch erwähnen sollte ist, dass dieses Buch problemlos gelesen werden kann, wenn man die anderen beiden nicht gelesen hat, aber mehr Spaß macht es natürlich auf die andere Art :) Eh klar!

So... Alles in allem, gelten hier meine anderen beiden Bewertungen auch, wer also noch mehr wissen will, sollte sich diese auch noch durchlesen:


http://www.lovelybooks.de/autor/M.L.-Busch/Zwei-sind-eine-zu-viel-1086307369-w/rezension/1088718236/ (nicht auf meinem Blog verfügbar)
 

http://danzlmoidlbooks.blogspot.de/2015/02/buchrezension-ml-busch-zwei-mussen-es.html

Habe fertig...! :)

Fazit:
Unbedingt lesen!

[Buchrezension] Markus Müller - Trends 2021

Trends 2021 - Es wird anders werden-Taschenbuch-

Bei diesem Buch fällt es mir wieder mal extrem schwer, eine Rezension zu verfassen. Das liegt vor allem daran, dass ich das Buch abgebrochen habe. Ich versuche es aber trotzdem.
Das Buch ist in verschiedene Teile aufgebaut, deren Anzahl 5. Nach dem bekannten Vorwort sprechen wir erst über die Geburt der Zukunft, dann über 65 Jahre Zeit des Friedens, was kommen wird, wie aus Trümmern Schönes wird und zu guter letzt, wie wir mit dem Scheitern umgehen.

Ok, man merkt hier also schon, dass dieses Buch einen starken wissenschaftlichen Charakter an den Tag legt. Komischerweise konnte ich das Buch zwar in verschiedenen Shops finden, eine detaillierte Inhaltsangabe oder eine Leseprobe ist mir leider nicht über den Weg gerannt. Vielleicht auch mein Fehler? Möchte ich auf keinem Fall ausschließen.
So habe ich dieses Buch das erste Mal geöffnet. Der erste Eindruck ist gar nicht mal so schlecht, so werden durch den Autoren erst einmal Thesen aufgestellt, unter anderem „Die Zukunft ist absehbar – Unsere Chance“. Damit denke ich kann so ziemlich jeder etwas anfangen. Gut, somit komme ich weiter in der Thematik. 

Womit ich dann das erste Mal überrumpelt war, waren Abbildungen, die für mich einfach sinnlos waren. Dadurch wurde lediglich der Sachbuchcharakter verstärkt. Muss ich nicht haben, schreckt mich eher ab. Aber gut, ist so...

Die ersten Seiten geben erst einmal einen Überblick über den Aufbau des Buches. Gut, kann sein, muss aber nicht. Es ist eine Zusammenfassung, die zeigt, was einen erwartet.
Im ersten Teil wird uns die Geschichte von Anfang an näher gebracht. So wird analysiert, was Gott erschuf, was er damit „bezweckte“ und was auch wirklich ist. Was wäre anders, wenn es das Christentum nicht geben würde? Auch dies wird geschichtlich belegt. Für jedes Problem gibt Gott eine Antwort. 

Bis dahin war das Lesen für mich noch relativ angenehm, doch dann wurde es mir ziemlich schnell zu viel. Sätze wie:
„Das zweite Merkmal des Erbgutes Europas liegt nach der Lektüre der Geschichte von Philippi auf der Hand: Da trat der Herr der Lydia, also der ersten „Europäerin“, das Herz auf.
Begegnung mit dem Evangelium ist Herzenssache. Europa startet – etwas zugespitzt formuliert – als Herzensangelegenheit.“

Oder:
„Es ist die Vielfalt, nicht das Uniforme und Monotone, das dem menschlichen Herzen entspricht. Im Milieu der Liebe zur Vielfalt fühlt sich das einfältige Herz zu Hause.“

Das ist einfach nicht der Sprachstil, der für mich das Lesen angenehm gestaltet. Ich muss mich in einem Buch von Anfang an wohlfühlen, das war hier leider nicht der Fall. Hier bin ich mir allerdings auch sicher, dass andere Leser mit dieser Lektüre glücklich sein werden.
Leider war mir auch der Rest des Buches einfach zu „hochtrabend“. Ich weiß nicht zu 100% was ich erwartet habe, das aber nicht... 

Ich bin mir ziemlich sicher, das dieses Buch für jeden, der eventuell mit diesen Themen bereits Berührungspunkte hatte, auf jeden Fall ein Gewinn ist. Für mich war das Lesen eher „lästig“, wobei dieser Ausdruck fast etwas zu stark ist.

Fazit:
Leider nicht mein Fall...!

[Buchrezension] Frauke Scheunemann - Ziemlich unverbesserlich

Ziemlich unverbesserlich-Taschenbuch-

Inhalt:
Nikola Petersen steht mit beiden Beinen im Leben und ist genau das, was Großmütter so gern als "patent" bezeichnen. Die Anwältin und Mutter von zwei Kindern betreibt gemeinsam mit ihrem Kollegen Alexander Warnke eine kleine Kanzlei im quirligen Hamburger Karolinenviertel. Ihr Privatleben allerdings ist höchstens deshalb quirlig, weil sie versucht, ihren Alltag zwischen Büro und Elternabend irgendwie in den Griff zu bekommen. Schon früh verwitwet, kann sie dabei auf tatkräftige Unterstützung durch ihre Schwiegermutter Gisela zählen. Arbeit ist aber nicht alles! Und so w
ürde Nikola zu gern mal wieder einen romantischen Abend verbringen wenn sie nur wüsste, wo sie a) die Zeit und b) den Mann dafür hernehmen soll. Dass Gisela dabei stets mit Argusaugen über das Familienwohl wacht, macht die Sache nicht einfacher. Doch als ihr neuer Nachbar Tiziano ein klitzekleines rechtliches Problem hat und Nikola die Verteidigung des smarten Italieners übernimmt, bekommt ihr beschauliches Leben eine rasante Wendung!

Meine Meinung:
Diese Buch war für mein momentanes Lesetief wirklich eine Bereicherung und hat es geschafft mich zu fesseln. Frauke Scheuenmann beschreibt eine ganz normale, ok, fast normale Familie, die einen Schicksalsschlag zu verdauen hat. Ich konnte mich damit recht gut anfreunden, da auch ich meinen Vater als Jugendliche verloren habe und somit weiß, wie schwierig es ist, eine Familie zu managen, wenn ein wichtiger Tragstein auf einmal nicht mehr da ist.

Nikola ist durch ihren Beruf voll im Leben. Doch die Zeit die sie mit ihren Kindern verbringt, ist mehr als beschränkt. Das finde ich immer sehr, sehr schade, enn ein Kind braucht seine Eltern nicht nur Abends. Trotzdem konnte Frauke Nikola etwas tolles anzaubern. Sie ist total bodenständig, weiß was sie will und schafft es irgendwie trotzdem ihr Leben, ihren Beruf und ihre Kinder zu managen. Klar, dass da das ein oder andere schief geht.

Ich finde es toll, wie wir mit der dem Familienleben der Petersens in Kontakt gebracht werden. Sie sind eine nette Familie, alle Personen sind mir sofort ans Herz gewachsen. Sehr authentisch ist, dass die Familie nicht perfekt ist und mit einigen Fehlern belastet ist. Klar... Wo gibt es denn schon perfekte Familien.

Vor allem aber habe ich die netten Herren in Nikolas Nähe gefallen. Sie buhlen alle um ihre Aufmerksamkeit, doch so richtig will sie nicht drauf einsteigen. Klar, ist auch nicht so einfach. Erst keiner, nun mehrere, die sich für sie interessieren, da kann man schon ein klein bisschen überfordert sein.

Alles in allem haben wir hier einen sehr standhaften Frauenroman vorliegen, der einem die öden Abendstunden wirklich versüßen kann. Auch, wenn man noch keine eigene Familie hat, wird man hier abgeholt und kann sich gut in die Situationen eindenken. Jung waren wir ja trotzdem alle schon einmal. Wir wissen ja auch, wie es da bei uns zuging.

Soweit ich es verstanden habe, ist auch ein Folgeband geplant. Wenn es so ist, bin ich auf jeden Fall wieder dabei, wenn es bei den Petersens drunter und drüber geht.

Fazit:
Sehr zu empfehlen.

Donnerstag, 9. April 2015

[Buchrezension] Jürgen Seibold - Landpartie

Landpartie-Taschenbuch-

Inhalt:
Das idylische Bad Hindelang bereitet sich auf das alljährliche "Jochpass Memorial" vor ein spektakuläres Bergrennen für Oldtimer. Der Titelverteidiger Rudi Groß geht als Favorit ins Rennen, doch in der letzten Kurve verliert er die Kontrolle über seinen Wagen und stürzt in die Tiefe. Schnell steht fest: Der Oldtimer war manipuliert. Als Kommissar Hansen mit seinen Ermittlungen beginnt, stößt er auf wahre Besessenheit und Oldtimer-Fans, die um jede Schraube ihrer auf Hochglanz polierten Schätze kämpfen.

Meine Meinung:
Ich habe mich ja schon wahnsinnig auf den neuen Seibold-Allgäu-Krimi gefreut, da mir schon die beiden Vorgänger wahnsinnig gut gefallen haben. Da war es natürlich selbstverständlich, dass auch dieser hier herhalten muss.

Thema und Inhalt passen für mich wie Faust aufs Auge, da ich Oldtimer liebe und auch selbst einen habe. Da kann man dann natürlich schon ein bisschen mehr mitfiebern, wenn es um die lieben alten Autos geht.

Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass auch Ignaz, der Kater, eine besondere Rolle bekommen hat, bzw. endlich angekommen ist in seinem Reich. Er is ein besonderer Kater, welcher auch einen besonderen Platz verdient hat.

Auch alle anderen Personen sind mir natürlich wieder ans Herz gewachsen. Ohne sie könnte ich mir die Story nicht vorstellen. Es passt alles sehr gut zusammen. Liebevolle Darstellung, Story mit Hintergrund und natürlich der besondere Touch an Spannung. Alles zusammen vereint und es kommt ein Seibold dabei raus.

Ich kann es kaum erwarten, bis der nächste Allgäu-Krimi kommt. Bitte, lieber Jürgen, beeil dich!

Fazit:
Auf jeden Fall zu empfehlen.

[Buchrezension] Lotte Minck - Wenn der Postmann nicht mal klingelt

Wenn der Postmann nicht mal klingelt-Taschenbuch-

Inhalt:
Ehe sie in winterlichen Trübsinn verfallen kann, weil Mitbewohnerin Diana zum Liebsten gezogen ist, schneit Loretta Luchs eine aufregende Ablenkung ins Haus: Sie soll Theaterdiva Emily Eichberger für die Rolle einer Sexhotline-Mitarbeiterin in einem Film coachen. Als die Schauspielerin immer wieder von einem anonymen Anrufer bedroht wird, entsteht bei Loretta der Verdacht, dass ein Todesfall in Emilys Umfeld vielleicht doch keine natürliche Ursache hatte. Um der Sache auf den Grund zu gehen, versammelt Loretta die bewährte Einsatztruppe um sich - verstärkt durch einen Fernsehkommissar und Emilys Bruder Pascal, der es Loretta im Übrigen schwermacht, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren.

Meine Meinung:
Mittlerweile ist Loretta uns ja bestens bekannt. Mit ihren Macken und ihrem Humor. Sie stolpert von einem Mord in den nächsten. Auch hier ist das wieder so ein Fall. Und das auch noch, während sie eine Schauspielerin auf IHRE Rolle vorbereiten soll.
Das sind schon immer Zufälle... Unglaublich :)

Ich mag Loretta und ich mag den Schreibstil von Lotte. Mit ihren Büchern kann man den Abend verbringen, und damit die Langeweile vertreiben. Einfach nur genial und kurzweilig.

Die Freunde von Loretta sind klasse. Sie sind alle sehr authentisch dargestellt, ohne sie zu verstellen. Alle passen perfekt zusammen und erzänzen sich, auch wenn sie auf ihre Art und Weise total verschieden sind. Aber genau deshalb wird dies wohl der Fall sein.

Der Hintergrund der Geschichte ist wahnsinnig toll gewählt. Man wird ein wenig in die Vorgängerbücher entführt, ohne, dass einem langweilig wird, wenn man sie schon gelesen hat. Trotzdem ermöglichen diese Rückblicke auch Lesern, die keine Vorkenntnisse besitzen, in die Geschichte einzutauchen.

Tja... Was soll man sonst schon sagen, außer, dass auch dieses Buch von Lotte super gelungen ist.

Fazit:
Unbedingt lesen!

Mittwoch, 25. März 2015

[Buchrezension] Susanne Lieder - Ostseewind und Sanddornküsse

Ostseewind und Sanddornküsse-Taschenbuch-

Inhalt:
Harriet Bohnekamp, fast fünfzig, liebenswert und ausgesprochen tollpatschig, führt ein geordnetes, todlangweiliges Leben. Demnächst soll sie die kleine Bremer Bankfiliale übernehmen, in der sie seit zwanzig Jahren arbeitet. Eine Familie zu gründen, hat sie verpasst, und an die große Liebe glaubt sie schon lange nicht mehr. Der überraschende Heiratsantrag von einem alten Schulfreund reißt Harriet aus ihrem Tiefschlaf. Ihre Flucht auf den Darß führt sie wiederum direkt in die Arme von Jakob und zu einer himmlischen Liebesnacht am Strand. Harriet wollte einen Neuanfang - jetzt hat sie zwei Männer zum Verlieben. So prickelnd hatte sie sich das alles gar nicht vorgestellt...

Meine Meinung:
Erst einmal vielen lieben Dank an die Autorin, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich bin wirklich hin und weg.

Am Anfang war ich etwas skeptisch, da ich diese Autorin erstmals als Krimiautorin kennenlernen durfte. Dort hat sie mich schon überzeugt. Aber geht das auch in einem anderen Genre?

Die Antwort lautet ganz klar: Auf jeden Fall!!!

Mir wurde teilweise schon ein bisschen Angst. Denn mit Harriet hat Susanne eine Protagonistin geschaffen, die nicht besser zu mir passen könnte. So stelle ich mich in 20 Jahren vor! Wirklich! Das meine ich ernst. Sie hat soviele Eigenschaften, die ich von mir kenne.

Zum einen die etwas schusselige Art. Mit der konnte sie mich von Anfang an begeistern. Wie oft habe ich mir schon einen Nerv eingeklemmt, weil ich irgendwas irgendwo hervor angeln musst! Ok... Das ist ein kleiner Insider, ihr werdet auf jeden Fall dran denken, wenn er die angesprochene Zeile lest. Auch, wenn sich Harriet nicht weh tut.

Das andere ist, dass das Wort "nein" nicht in meinem Wortschatz vorkommt. Ok... Ich kenne es, und weiß auch, was es bedeutet, das war es aber meistens schon. Denn benutzt wird es nur äußerst selten. Na... Harriet... Erkennst du dich wieder?

Mir gefällt der Schreibstil der Autorin wahnsinnig gut. Ich habe eigentlich vorgewarnt, dass es etwas dauern könnte, bis ich zum Lesen komme... Äh... Ja... Das erklärt sich glaube ich von selbst. Ich bin nur so über die Seiten geflogen und konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen.

Meine Sehnsucht endlich mal an der Ostsee Urlaub zu machen (ich war da noch nie!!!!!!) ist nun echt schon fast unübertrefflich groß. Glaub ich werd mich mal auf die Suche nach einem passenden Fleck machen... Obwohl... Ich glaub ich wüsste da schon etwas.

Mit diesem Buch macht die Autorin aber auch Mut. Es gibt immer noch Hoffnung, dass man seinen Liebsten findet und wenn es auch erst "relativ" spät ist. Man sollte diesen Gedanken nie über Bord werfen, es kann immer geschehen.

Tja... Gibt es noch etwas zu sagen? Ich glaube nicht, außer, dass ich es kaum erwarten kann, das nächste Buch von Susanne zu lesen.

Fazit:
Hinsetzen, zurücklehnen und einfach träumen! Das kann man mit diesem Buch.

[Buchrezension] Sandra Hausser - Ohne Hintern wäre ich sexy

Ohne Hintern wäre ich sexy -ebook-

Inhalt:
Hilfe, Klassentreffen! Auch Diana Frank bekommt eine Einladung zu einem Wiedersehen mit ihren früheren Mitschülern. Doch mit besagter Einladung flattern auch zwei große Probleme ins Haus, die es vorher zu lösen gilt: Denn während es an potenziellen Begleitern mangelt, herrscht an einer ganz anderen Stelle ein Überschuss: an Dianas Hinterteil. In den verbleibenden vier Wochen setzt Diana alles in Bewegung, um beide Herausforderungen zu bewältigen und vor den Augen der anderen bestehen zu können...und tritt dabei von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Meine Meinung:
Am Anfang hatte ich bei diesem Buch wirklich ein bisschen Zweifel. Der Klappentext ist zwar wahnsinnig interessant, aber kann man mit der Story wirklich ein ganzes Buch füllen? So ganz konnte ich mir das nicht vorstellen. Aber ich wurde wieder einmal eines besseren belehrt.

Das Buch ist sehr lustig und kurzweilig. Immer wieder neue Gags zaubern einem einen Schmunzler aufs Gesicht. So soll es ja eigentlich sein. Ich bin zwar eher so auf der Krimi-Seite unterwegs, aber ab und zu brauche ich auch mal einen Frauenroman und da will ich dann natürlich nicht enttäuscht werden. Hier wurde ich nicht enttäuscht, das kann ich definitiv sagen.

Die Protagonisten wurden sehr gut gewählt. Man kann sich sehr schnell mit ihnen identifizieren. Es ist eigentlich schon fast ein bisschen gruselig, dass ich es bei Diana so gut kannte. Ich bin auch eine Person, die nicht unbedingt mit kleiner Kleidergröße gesegnet ist. Dementsprechend konnte ich mich hier wiederfinden, wobei ich nicht finde, dass Diana wirklich ein großes Problem damit hat.

Alles in allem finden wir hier auf jeden Fall ein schönes Buch vor. Ich würde mir schon wünschen, dass noch eine Fortsetzung folgt, ich möchte schon gerne noch ein bisschen mehr erfahren.

Fazit:
Lusig, kurzweilig, tolle Story. einfach gut!

Dienstag, 17. März 2015

[Buchrezension] Christine Cazon - Intrigen an der Côte d Azur

Intrigen an der Côte d Azur-Taschenbuch-

Inhalt:
Gerade hat Kommissar Léon Duval seinen ersten Fall – die Ermordung eines berühmten Regisseurs während des Filmfestivals – erfolgreich gelöst, da warten auch schon die nächsten Herausforderungen auf ihn und sein Team. Ein Spaziergänger entdeckt eine Leiche, im ehrwürdigen Hotel Beauséjour wird Schmuck gestohlen, und eine Frau verschwindet. Duval und seine Kollegen, die eigentlich auf eine ruhige Nachsaison gehofft hatten, beginnen mit den Ermittlungen. Doch je mehr Duval an Informationen zusammenträgt, desto mehr muss er sich fragen, ob es zwischen all diesen Fällen nicht einen Zusammenhang gibt. Warum verschwindet die Tochter der Hotelbesitzerin scheinbar spurlos, und was weiß ihr Geliebter? Welche Rolle spielt Nicole Bouvard, Mitgesellschafterin des Hotels, und wie passt der Tod eines Journalisten in das Szenario? Eine knifflige Aufgabe für Léon Duval, die viel Fingerspitzengefühl und Diplomatie erfordert. Nicht nur im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten, sondern auch mit allen Beteiligten dieser scheinbar unentwirrbaren Intrige.

Meine Meinung:
Mit Intrigen an der Côte d´Azur durfte ich das zweite Buch von Christine Cazon lesen. Mir hat das erste Buch schon relativ gut gefallen. Die Stimmung am Meer, der relativ kleine Ort Cannes, alles passt perfekt zusammen. Auch die Personen, die sehr liebevoll dargestellt werden, fügen sich perfekt in das Bild.

Es macht Spaß Kommissar Duval durch die Straßen zu begleiten. Man merkt, dass er sich immer wohler fühlt und dieses Gefühl springt auch auf einen über. Alle anderen handelnden Personen kann ich noch nicht so nah an mich heran lassen. Woran das liegt… Da bin ich mich nicht sicher. Ist aber auch auf keinen Fall negativ zu bewerten. Es gibt wirklich schlimmeres.

Die Herangehensweise von Duval gefällt mir. Im Verhör wird er nie unverschämt, sondern versucht der Gute zu bleiben. Böse Absichten verfolgt er nie. Er will eher immer den Kumpel-Typ darstellen. Ich denke, das ist auch sehr gut gelungen.

Was mir ein bisschen fehlt ist das Körnchen Spannung. Sie ist schon sehr knapp bemessen. Es plätschert ein bisschen flach dahin. Komischerweise stört es mich hier aber nicht so sehr, wie es bei anderen Büchern der Fall ist. Ich kann mir vorstellen, dass das drum herum seinen Anteil dazu beiträgt.

Tja… Mehr kann man hier eigentlich dann auch gar nicht mehr sagen, außer:

Fazit:
Unbedingt lesen, auf jeden Fall zu empfehlen. :)

Mittwoch, 11. März 2015

[Buchrezension] Antonia Günder-Freytag - Keine halben Sachen - Konrad von Kamms 1. Fall

Keine halben Sachen - Konrad von Kamms 1. Fall-ebook-

Inhalt:
Wenig Blut – Viele Verdächtige – Keine halben Sachen Hauptkommissar Konrad von Kamms Weihnachtsabend ist verdorben. Nicht nur, dass ihn seine Frau betrügt, auch die Weihnachtsgans ist angebrannt. So kommt ihm der Doppelmord in einer hochherrschaftlichen Villa in München Bogenhausen gerade recht. Als er mit seinem Kollegen Ralf Utzschneider die Ermittlung beginnt, ahnt er nicht, dass die Wurzeln des Falls bis weit in die Vergangenheit zurückreichen. Bald stößt er auf eine Reihe von Verdächtigen und mit jeder Information verdichtet sich das Rätsel um die Verstorbenen. „Keine halben Sachen – Kommissar von Kamms 1. Fall“ ist ein typischer, im Stil von englischen Kriminalromanen geschriebener Roman über Habgier, Familienzwist und falsche Hoffnungen.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch fällt es mir wieder etwas schwer, mir eine Meinung zu bilden. Auf der einen Seite gefällt mir der Ablauf der Story sehr gut. Personen und Schreibstil wurden toll gewählt, aber irgendwie fehlt mir das Gefühl. Die Handlung plätschert etwas flach dahin. Spannung wollte bei mir nicht wirklich aufkommen. Ich weiß nicht, liegt es an mir? Das Privatleben des Kommissars stellt schon die meiste Spannung dar. So ganz kann ich mich mit ihm aber nicht identifizieren.

Die Beziehung der Protagonisten zueinander gestaltet sich sehr schwierig, das merkt man auch beim Lesen. Die Spannungen sind zu fühlen. Dadurch wurde mir keiner wirklich sympathisch.

Um ehrlich zu sein, weiß ich hier nicht wirklich, was ich noch schreiben kann. Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden, leider konnte mich die Umsetzung aber nicht wirklich überzeugen. Tut mir Leid. Sollte ein zweiter Band erscheinen, werde ich der Autorin auf jeden Fall noch eine weitere Chance geben.

Fazit:
Eine Chance kann man der Autorin auf jeden Fall geben.

Montag, 23. Februar 2015

[Buchrezension] Maggie Groff - Ein Toter macht noch keine Witwe



Ein Toter macht noch keine Witwe-Taschenbuch-

Inhalt:
Es könnte das Paradies sein, doch im australischen Byron Bay gehen unglaubliche Dinge vor sich. Eine der seltsamen »Anemonen-Schwestern«, über die die verrücktesten Gerüchte kursieren, sucht die Journalistin Scout Davis auf, um sie um Mithilfe zu bitten. Ihr tot geglaubter Schwager wurde putzmunter auf einem Zeitungsfoto identifiziert. Scouts Neugier ist geweckt und sie übernimmt den Fall, schließlich ist sie froh, ihrem privaten Gefühlschaos zwischen zwei Männern und dem Liebeskummer ihrer Schwester entgehen zu können. Die unerschrockene Journalistin stürzt sich in die Ermittlungen, die sie auf die paradiesischen Whitsunday Islands vor der Ostküste Australiens führen. Mit viel Humor, ein bisschen Sex und einem Fall, der Scout lehrt, dass Vorurteile kurze Beine haben, begeistert Maggie Groff mit diesem Krimi rund um ihre sympathische Heldin Scout Davis.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch bin ich mir wieder mal nicht so sicher, wie ich damit umgehen soll.

Zu allererst möchte ich aber über die Punkte sprechen, die mir wirklich gefallen haben. Dies ist vor allem der Aspekt, dass hier kein klassischer Ermittler an der Arbeit ist, sondern eine Journalistin einfach ihre Nase in Dinge steckt, die nicht normal sind. Der Hintergrund ist ganz einfach, sie will einen tollen Artikel schreiben, und das mit Exklusivitätsgarantie.

Scout ist im Prinzip eine ganz normale Frau, weshalb es leicht fällt, sich mit ihr zu identifizieren. Das meine ich allerdings nicht in Bezug auf ihre Neugierde ;) Vor allem der liebevolle Umgang mit ihrem Kater ist so toll beschrieben, dass einem das Herz aufgeht.

Die Anemonen-Schwestern haben sehr mit Vorurteilen zu kämpfen. Mir scheint aber nicht, als hätten sie damit ein Problem. Kann natürlich täuschen, denn wer würde das schon wirklich zugeben.

Alles in allem gefällt mir der Schreibstil wirklich wahnsinnig gut. Ich bin gut damit klar gekommen und könnte mir auch vorstellen, ein weiteres Buch dieser Autorin zu lesen.

Aber ich will nicht zu 100% loben und muss einen Punkt abziehen. Der Spannungsaufbau war leider nicht immer gegeben. So wurde die Geschichte recht flach gehalten. Erst zum Schluss wurde Spannung aufgebaut, dann war das Buch allerdings schon zu Ende. Finde ich jetzt nicht unbedingt perfekt gelungen.

Fazit:
Trotzdem kann ich das Buch sehr empfehlen.