Donnerstag, 27. November 2014

[Buchrezension] Christine Bendik - Belzebub

Belzebub-Taschenbuch-

Inhalt:
Im beschaulichen hessischen Oberursel entdeckt Bestatterin Natalja eine männliche Leiche auf ihrem Grundstück. Als sie Nachforschungen anstellt, stößt sie auf eine Sekte im Taunus – und auf Spuren ihrer totgeglaubten Schwester Dana, die vom Schwimmen im Meer nie zurückkehrte. Ist sie womöglich noch am Leben?

Meine Meinung:
Auf diesen Krimi war ich wirklich gespannt. Zum einen, weil es im Taunus spielt (kannte ich bis jetzt noch nicht) und zum anderen, weil hier eine Ermittlerin am Werk ist, die vielleicht nicht unbedingt so normal ist. Ganz ehrlich... Wer denkt bei einer Bestatterin an eine junge Dame, die im Rollstuhl sitzt und sich dann auch noch ein bisschen um kriminalistische Fälle kümmert? Also ich nicht muss ich sagen.

Natalja war mir aber von Anfang an sympathisch. Trotz Handicap steht sie mitten im Leben und lässt sich durch nichts und niemand unterkriegen. Sie steht ganz ihren Mann, denn der ist nicht immer da, vor allem nicht, wenn sie ihn mal braucht.

Aber nicht nur die Geschichte aus der Sicht von Natalja ist wahnsinnig interessant. Wir erfahren parallel die Geschichte von Melda. Eine Frau, die eigentlich genau das Gegenteil ist. Sie steht leider nicht so fest im Leben, woran das liegt? Das sollte jeder selbst erfahren.

Doch beide Personen haben mir gefallen. Eben genau der Gegensatz macht es auch aus.

Im Mittelpunkt des Buches steht auch eine Sekte im Taunus. Es war schon interessant etwas darüber zu erfahren. Ich bin mir sicher, dass es soetwas gibt, vielleicht nicht so extrem, wie diese Sekte.

Der Schreibstil von Christine Bendik hat mir gut gefallen. Man konnte über die Seiten fliegen, hatte aber das Gefühl, alle Kleinigkeiten mitzubekommen. Manchmal ist das ja leider nicht so. Sei es, weil ein Buch nicht sooo spannend ist, oder weil die Handlung einfach zu lange dauert.

Ich bin mit diesem Buch auf jeden Fall gut unterhalten worden, muss allerdings auch sagen, dass ein paar Kleinigkeiten noch ausgemerzt werden könnten. Diese zu beschreiben, würde aber den Rahmen sprengen und wahrscheinlich auch zu viel verraten, deshalb:

Fazit:
Lesen :)


4 von 5 Katzen