Freitag, 27. Juni 2014

[Buchrezension] Alexandra Stefanie Höll - Wie Flammen auf Eis

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Inhalt:
Eigentlich wollte die junge Polizistin Evelyn Lauinger während ihres Las Vegas-Trips nur einen Blick auf den atemberaubenden Schauspieler Kenan Shaw werfen. Damit, dass sie wenig später lediglich in Unterwäsche in dessen Pool landet, hätte sie nicht im Traum gerechnet. Der nächste Morgen beginnt mit einem Schock, als beiden schlagartig klar wird, dass sie irgendwann in der vergangenen Nacht geheiratet haben und eine Scheidung vorerst unmöglich ist. Doch das bleibt bei Weitem nicht ihr einziges Problem
, denn bald darauf beginnt ein gefährlicher Stalker, Attentate auf Kenan zu verüben …

Meine Meinung:
Dieses Buch hatte ich schon in der Vorschau vom bookshouse-Verlag ins Auge gefasst. Als es dann hieß, dass ich ein Vorab-Rezensionsexemplar bekomme, war ich natürlich mehr als begeistert.

Schon allein der Klappentext verspricht uns eine turbulente Geschichte mit Höhen und Tiefen und genau das habe ich auch bekommen.

Klar, man denkt sich erst mal, dass das mit der plötzlichen Heirat in Las Vegas ja absolut keine neue Idee ist, das gab es ja schon öfter. Vor allem auch in Filmen. Aber trotzdem habe ich mich nicht gelangweilt. Es kamen immer wieder Szenen, die mich überrascht haben. Auch der Thrill-Anteil kommt absolut nicht zu kurz.

Die Beziehung, die zwischen Kenan und Evelyn von Alexandra Stefanie Höll geschaffen wird, ist unbeschreiblich. Man kann sich in alle Gedankengänge hineinfühlen und will einfach nur, dass alles gut geht. Manche Schritte der beiden sind vorhersehbar, wohingegen andere total überraschend eintreffen.

Schreibstil und eben diese Spannung machen das Buch zu einem Suchtmittel, das man nur ganz ungern aus der Hand legen möchte. Ich habe Seite für Seite verschlungen.

Für mich ist es nun selbstverständlich, dass ich auch die anderen Bücher der Autorin lesen muss. Ach ja... Wann kommt denn was Neues? :)

Fazit:
Wer Liebe und Thrill als geeignete Kombi sieht, muss unbedingt dieses Buch lesen. Wer solch ein Genre noch nicht in der Hand hatte, wird spätestens mit diesem Buch davon überzeugt sein.


5 von 5 Katzen


 





 An dieser Stelle auch noch vielen lieben Dank an den bookshouse-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Donnerstag, 26. Juni 2014

[Buchrezension] Kirsten Wulf - Tanz der Tarantel

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Und wieder ein Buch, dass mir vom KiWi-Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Dieses Mal ist es die Neuerscheinung "Tanz der Tarantel" von Kirsten Wulf.

Inhalt:
Am frühen Morgen des dritten Tages des Festes zu Ehren von Santu Paulu, dem Schutzheiligen der kleinen Stadt Galatina in Apulien, liegt eine Leiche in der Kapelle des Heiligen: Nicolà Capone, der erfolgreichste junge Pizzica-Musiker aus dem Salento, der zwei Tage zuvor n
och einen umjubelten Auftritt hatte. Der brummige Commissario Cozzoli, der gerade in Mailand in einem Antimafiaprozess aussagt, kommt Hals über Kopf zurück und trifft auf Elena Eschenburg. Die Hamburger Journalistin, die sich gerade in Apulien niedergelassen hat, um ein neues Leben zu beginnen, hat den Musiker in den Tagen zuvor für eine Reportage begleitet. Gemeinsam beginnen sie zu ermitteln; die Nachforschungen führen sie in malerische Städte und in uralte Steindörfer, zu Nicolàs Familie und zu seinen Verehrerinnen. Sie stoßen auf Schweigen und stellen fest, dass in Apulien manche Geschichten nur die Musik erzählen kann.

Meine Meinung:
Mit dem sogenannten Apulien-Krimi "Tanz der Tarantel" konnte ich die Autorin Kirsten Wulf kennenlernen. Ich hatte schon von ihrem Roman "Aller Anfang ist Apulien" gehört und war natürlich dann sehr neugierig, was sich hinter diesem Krimi verbirgt.

Kirsten Wulf beherrscht es perfekt, die Landschaft, die Leute und die Mentalität dieser Gegend zu beschreiben, so dass man sich fühlt, als wäre man direkt vor Ort. Ein perfekter Sommerroman. Der Duft, der Flair, alles ist hier perfekt erklärt. Man möchte eigentlich am liebsten ins Auto steigen um sich mit eigenen Augen von der traumhaften Gegend überzeugen zu können. Alles sehr authentisch geschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, lediglich die teilweise auftauchenden italienischen Begriffe haben mich manchmal ein bisschen aus dem Lesefluss geworfen, da ich dieser Sprache einfach nicht mächtig bin. Aber im Zusammenhang konnte man sich dann schon vorstellen, was gemeint ist.

Die Personen waren mir von Anfang an sympathisch, vor allem natürlich Elena. Sie ist ja, obwohl sie nicht die Kommissarin ist, hier die Ermittlerin, da sie sich nicht von Commissario Cozzoli unterdrücken lässt und sich auf eigene Faust auf die Suche macht. Denn der Mörder von Nicola soll ja schließlich gefunden werden.

Nun komme ich aber auch schon zu dem Punkt, der die zwei Sterne Abzug rechtfertigt. Meiner Meinung nach, wurde hier der Name "Krimi" nicht gerechtfertigt vergeben. Obwohl mir der Sprachstil des Buches sehr gut gefallen hat und auch teilweise Krimi-Elemente vorhanden waren, konnte ich diese eben nur teilweise ausfindig machen. Es war mir schlicht und einfach für einen Krimi zu wenig Spannung vorhanden.

Auch die vielen Rückblicke in die Zukunft haben mich ein bisschen verwirrt, wodurch ich öfter auch mal ein paar Seiten zurückblättern musste, um wieder klar zu erkennen, wo wir uns eigentlich befinden. Diese Rückblicke waren mir dann auch ein bisschen zu langatmig.

Ich möchte das Buch aber auf keinen Fall schlecht machen, ich finde nur, dass die Bezeichnung nicht so passende gewählt wurde. Wenn ich mit einem Krimi rechne, möchte ich auch einen Krimi lesen und keine "Reisebroschüre", die mir die Gegend Apulien schmackhaft macht.

Die Idee ist gut, die Umsetzung leider nicht ganz so. Trotzdem gebe ich aber 3 Sterne her, denn die ist das Buch wert! Aber wie gesagt, mit einem reinen Krimi sollte man hier nicht rechnen.

Fazit:
Für Italien-Freunde auf jeden Fall lesenswert. 


3 von 5 Katzen

Dienstag, 10. Juni 2014

[Buchrezension] Max Diener - Liebestode

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Inhalt:
Max Diener – die dunkle, abgründige Seite eines preisgekrönten Jugendbuchautors. Ein atemberaubendes Debüt in der Spannungsliteratur! Eine Marathonläuferin liegt tot in ihrer Wohnung. Bei der Obduktion der Leiche kommt man zu dem Ergebnis, dass die Frau an Herzversagen gestorben ist. Doch die Todesumstände veranlassen Hauptkommissar Castro, weiter zu ermitteln – und er entdeckt eine Reihe plötzlicher Herztode bei trainierten Läuferinnen. Alle Frauen waren zwischen dreißig und vierzig Jahre alt, in ihren Berufen erfolgreich, alleinstehend.
s die Frau an Herzversagen gestorben ist. Doch die Todesumstände veranlassen Hauptkommissar Castro, weiter zu ermitteln – und er entdeckt eine Reihe plötzlicher Herztode bei trainierten Läuferinnen. Alle Frauen waren zwischen dreißig und vierzig Jahre alt, in ihren Berufen erfolgreich, alleinstehend. Und sie litten, wie sich nach ihrem Tod herausstellte, unter einem Herzproblem. Aber es gibt noch eine weitere Gemeinsamkeit: einen geheimisvollen Liebhaber – sowie Hinterbliebene, die auf Rache sinnen… Hier finden Sie den Link auf den Buchtrailer: https://www.youtube.com/watch?v=kUHQ8x3UZ_4 Und sie litten, wie sich nach ihrem Tod herausstellte, unter einem Herzproblem. Aber es gibt noch eine weitere Gemeinsamkeit: einen geheimisvollen Liebhaber – sowie Hinterbliebene, die auf Rache sinnen…

Meine Meinung:

Dieses Debüt hat es wirklich in sich. Beim Durchlesen des Klappentextes dachte ich mir... Ok... Das ist ja wie jeder andere Krimi auch. Aber ich wurde vom Gegenteil überzeugt.

Max Diener schafft es mit seinem Debüt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Immer wieder tappt man im Dunkeln, hat also keine Ahnung, wer sich hinter der Mörder verbergen könnte.

Mit seinem Schreibstil schafft er es, die Spannung wirklich bis zum Schluss auf Höhe zu halten. Man fiebert mit den Protagonisten mit und hofft einfach nur, dass endlich alles aufgeklärt ist.

Hauptkommisar gefällt mir sehr gut. Er kommt durch Zufall darauf, dass verschiedene Morde eventuell zusammenhängen könnten. Von dieser Idee lässt er sich absolut nicht abbringen. Ob zu Recht oder zu Unrecht sei dahin gestellt. Alle Frauen hatten auf jeden Fall eins gemeinsam und das gilt es heraus zu finden.

Aber auch die anderen handelnden Personen haben mir sehr gut gefallen. Alle haben einen bestimmten Charakter, den sie vertreten.

Fazit:

Tolles Debüt, welches man unbedingt lesen muss, wenn man Krimis mag.  


5 von 5 Katzen

 



Link zur Verlagsseite:
http://www.edel.com/de/buch/release/max-diener/liebestode/

Vielen lieben Dank an den edel-Verlag, der es mir ermöglicht hat, dieses tolle Buch zu lesen.