Mittwoch, 26. März 2014

[Buchrezension] Morten Lund - Unsterblich ist der Tod

Unsterblich ist der Tod-Gebundene Ausgabe-

Endlich ist es soweit! Das Buch ist gelesen und ich kann euch meine Eindrücke schildern. Den Inhalt lasse ich diesmal weg, weil ich diesen ja schon in meinem letzten Post (Mal so nebenbei) beschrieben habe.

Meine Meinung:
Anfangs war ich ja etwas skeptisch, was diesen Krimi betrifft. Das liegt auch daran, dass ein gewisser geschichtlicher Hintergrund behandelt wird. Der Beginn dieses Buches bestätigt auch genau dies, weshalb der Einstieg für mich etwas schwierig war. Doch mit der Zeit konnte ich mich mit dem Thema wirklich anfreunden.

Die handelnden Personen sind sehr realistisch dargestellt. Vor allem Kodi finde ich spitze. Er macht, was ihm gerade in den Kopf schießt, ohne sich mit seinen Kollegen abzusprechen. So kann es auch mal vorkommen, dass niemand so genau weiß, wo er sich gerade aufhält. Ob das immer so gut ist? Das sollte jeder selbst lesen, hier werde ich nicht mehr verraten.

Aber auch die anderen Personen haben ihren eigenen Kopf und lassen sich durch nichts und niemand aufhalten. Zu erwähnen sei hier auch noch Eva, die sich als Frau in diesem Beruf eine Stellung erarbeiten muss.

Der zweite Erzählstrang, der sich schon ziemlich am Anfang der Handlung bildet, ware für mich Anfangs ein bisschen verwirrend, allerdings fand ich die Zusammenführung am Schluss dann doch sehr interessant und auch gut gelungen.

Für mich war es dann zum Schluss wirklich interessant, auch etwas über Schweden, die Gebräuche dort und auch die geschichtlichen Hintergründe zu erfahren. Ich hätte anfangs wirklich nicht gedacht, dass es so interessant sein kann.

Auch ein paar skurile Fakten kommen mal vor, so dass man auch mal beim Lesen zum Schmunzeln kommt, oder auch einfach nur den Kopf schüttelt.

Alles in allem ein spannender Krimi, der nicht so verläuft, wie man es Anfangs vermutet. Die zwei Perspektiven werden perfekt zusammengeführt, wobei man hier aber wirklich bis zum Schluss nicht weiß, wie beide zusammenhängen. Sehr gut gemacht, muss man hier wirklich sagen. Auch der Spannungsbogen wurde gut aufgebaut und man wird nicht gelangweilt.

Fazit:
Ich kann dieses Buch wirklich allen empfehlen, die einen Krimi mit geschichtlichem Hintergrund lesen möchten. 


4 von 5 Katzen 

Montag, 17. März 2014

[Mal so nebenbei]

Unsterblich ist der TodAuf dieses Buch bin ich wirklich sehr gespannt. 

Es wurde mir vom Verlag LangenMüller zur Verfügung gestellt und wird somit das nächste Buch sein, dass ich in die Hand nehme, wenn ich die aktuellen fertig gelesen habe. 

Zur Inhaltsangabe:
Eine neue Mordserie erschüttert Stockholm: Eine Leiche wird ausgestopft und als hochrangiger SS-Offizier hergerichtet. Kommissar Kodi Blom und seine smarte Kollegin Eva Pelle beginnen zu ermitteln. Schon bald gibt es zahlreiche Verdächtige. Einer davon ist ein Deutscher, der auf der Insel Björkö bei Stockholm die suspekte „Kolonie der Ruhe“ gründete. Doch auch die schwedische Neonaziszene ist kein unbeschriebenes Blatt: die einen verehren Göring, die nächsten Goebbels. Wen wollen sie unsterblich machen? Spur für Spur kämpft sich das Ermittlerduo durch das undurchsichtige Dickicht. Ihr Weg führt sie dabei nach Island und Nordnorwegen auf der Suche nach den Geistern der Vergangenheit. Am Ende jedoch müssen sie alles und jeden und sogar sich selbst in Frage stellen.

Der Autor:
Morten Lund ist das Pseudonym des Journalisten Gerhard Fischer, Jahrgang 1965. Er war von 2001 bis 2006 Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Stockholm. Heute lebt er in München und arbeitet als Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Nebenbei ist er als Autor tätig.

Mal sehen, ob mich dieses Buch erreichen kann. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt und freue mich einen neuen Krimi-Autor kennenlernen zu dürfen.

Freitag, 7. März 2014

[Buchrezension] Jörg Böhm - Und die Schuld trägt deinen Namen

Und die Schuld trägt deinen Namen-Taschenbuch- 


Inhalt:
Das kleine Dorf Burrweiler steht Kopf, als in einem feierlichen Festakt der neue Anbau des einzigen Mutter-Kind-Heims der Pfalz erö ffnet wird. Doch die Freude währt nicht lange: Der hochdekorierte Winzer Alois Straubenhardt wird tot in seinem Weinberg gefunden – von dem eigenen Traktor überfahren. Ein tragischer Unfall? Als weitere mysteriöse Mordfälle das Dorf erschüttern, gerät Hauptkommissarin Emma Hansen immer stärker unter Druck, den Mörder zu fi nden, und verstrickt sich tief in einem Dickicht aus Lüge, Missgunst und Verrat. Viel zu spät erkennt sie, dass eine lang verdrängte Schuld endlich gesühnt werden will …

Meine Meinung:
Mir kam es wirklich wie eine Ewigkeit vor... Die Zeit, die zwischen dem ersten und zweiten Emma-Krimi verstrich. Umso glücklicher war ich dann, als ich den neuen nun endlich in Händen halten durfte. Und was soll man sagen... Ich wurde in keinem Punkt enttäuscht.

Jörg versteht es einfach, seine Leser zu fesseln. Man kommt von einer Vermutung in die nächste und wird jedes Mal wieder enttäuscht, weil diese total daneben lag.

Der Schreibstil ist einfach nur genial, mehr muss man dazu nicht sagen. Es besteht nie Langeweile und man wird immer wieder neu an der Nase herum geführt. Aber genau dies ist es doch, was einen guten Krimi auszeichnet.

Die Spannung wird steht hoch gehalten und es passieren Dinge, die man sich nie hätte vorstellen können.

Die Protagonisten, allen voran Emma kann man einfach nur ins Herz schließen. Sie bewegen sich nah an der Realität und sind auf keinen Fall unnahbar. Immer ein Ziel vor Augen und den kleinsten Hinweisen folgend, kommen sie somit ans Ziel.

Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

Fazit:
Unbedingt lesen! Aber Vorsicht... Sucht ist garantiert!!!