Mittwoch, 9. Oktober 2013

[Buchrezension] Linda Barrick - Ein himmlisches Wunder

Ein himmlisches Wunder
-Gebundene Ausgabe-

Zum Inhalt:
Ein ganz normaler Novemberabend wird durch einen Autounfall zur Familientragödie. Die 15-jährige Jennifer kommt mit schwersten Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Sie fällt ins Koma. Die Ärzte glauben nicht, dass sie überleben wird. Nach fünf Wochen wacht Jen auf. Sie erkennt ihre Eltern und ihren kleinen Bruder nicht mehr und hat ihr Kurzzeitgedächtnis verloren. Woran sie sich perfekt erinnert, sind Bibelverse, die ihr wichtig waren und Loblieder, die sie gesungen hat. Auf ganz besondere Weise spürt sie Gottes Nähe. Jen kämpft sich zurück ins Leben und in die Normalität. Aber Normalität ist nicht das, was Gott mit ihr vorhat. Was Jen mit Jesus erlebt, ist außergewöhnlich und ergreifend.

Meine Meinung:
In diesem Buch lernen wir das Leben der damals 15-jährigen Jen kennen. Sie wird damals Opfer eines schweren Verkehrsunfalls und versucht, nachdem sie vom Koma aufwacht, langsam wieder ins Leben zurück zu führen. Dies ist vor allem durch den starken Glauben an Gott möglich.
Der Schreibstil des Buches ist sehr schön. Voller Gefühl wird die Geschichte aus der Sicht von Jens Mutter erzählt. Dabei nimmt sie aber keine Rücksicht auf die Privatsphäre von Jen und schreibt auch deren Tagebuchaufzeichungen nieder, welche hauptsächlich aus Gebeten an Gott bestehen.

Fazit:
Ein sehr berührendes Buch, welches keine Augen trocken lässt. Wer an christlichen Büchern interessiert ist, wird an diesem sicherlich seine Freude haben.

[Buchrezension] Fanny Schönau - Liebesglück und Beerenkipferl

Liebesglück und Beerenkipferl

-Taschenbuch-

Inhalt: 
Karla Fischer ist hübsch, clever und zielstrebig. Ideale Voraussetzungen, um in der PR-Welt Karriere zu machen. Und tatsächlich, Karla wird befördert – allerdings geradewegs vor die Tür. Und es kommt noch dicker: Das Arbeitsamt vermittelt sie nach Hinter-Russbach, quasi ans Ende der Welt, zur Schuhmanufaktur Gosauer. Mit Blick auf ihren Kontostand motiviert Karlas biederer Bankberater Paul Lenz sie, die Expedition anzutreten. Ein Albtraum! Zum Glück gibt es Karlas Kollegin, die unterforderte Schuhdesignerin Eva, deren rustikale Tante Mirli mit ihren himmlischen Beerenkipferln und den Erdnüsse futternden Dackel Guido. Doch just, als aus Karlas Kuhdorfkoller Landliebe wird, geht die Schuhmanufaktur Pleite. Der Schock sitzt. Bis die Sache eine unerwartete Wendung nimmt – und ausgerechnet Banken-Paul sich als charmanter entpuppt, als anfangs vermutet...

Meine Meinung:
Ich habe mich von Anfang an in der Story wohlgefühlt. Sowohl Karla, die Großstädterin aus Wien, als auch das Landei Eva sind mir ans Herz gewachsen. Beide haben eine liebliche Art an sich, auch wenn man Karla erst als etwas zickig und irgendwie auch etwas eitel abgestuft hat.
Sie beißen sich auf ihre Art durchs Leben und wissen Beide, was sie an ihrem Leben schätzen.
Für Karla ändert sich allerdings schlagartig alles, als sie vom Arbeitsamt in das Dorf Hinter-Russbach "befördert" wird und dort wirkliche  Landeier kennen lernt. Sie wird ein ganz neuer Mensch und auf den zweiten Blick ist das Leben in den Bergen doch nicht so schlimm. 
Mehr will ich persönlich zum Inhalt aber nicht sagen. Das Buch hat es nicht verdient, dass man schon etwas vorweg nimmt.
Das Autorinnen-Duo mit dem Namen Fanny Schönau hat es wirklich geschafft einen tollen Roman zu schreiben, in der die Verbindung zwischen Dorf und Stadt (eigentlich unmöglich) möglich gemacht wird. Sie beschreiben die Charaktere so herzlich und natürlich, dass man in jeder Situation mitfühlen kann und muss.
Zwischen Freud und Leid liegt die Freundschaft. Das haben die Autorinnen klar gestellt. Man muss nur zusammen halten um ein großes Ziel zu erreichen. Und doch alles anders als gedacht.
Der fließende und leichte Schreibstil machen es einem leicht dem roten Faden zu folgen.
Ich kann nur sagen, dass ich es sehr schade finde, dass ich mich schon von Karla, Eva und den anderen Personen verabschieden muss. Für mich wäre es ein Genuss gewesen noch etwas länger in deren Leben schnuppern zu dürfen.
Ich danke den Autorinnen, dass sie dieses Buch geschaffen haben. Hoffentlich können wir uns bald wieder auf einen neuen Roman der Beiden freuen!

Fazit:
Frauen, die Frauenromane mögen, werden dieses Buch lieben!

[Buchrezension] Elis Fischer - Die Kunstjägerin


Die Kunstjägerin
-Taschenbuch-

Inhalt:
Die liebeswert chaotische Illustratorin Theresa erbt ein Barockgemälde, auf dessen Rückseite sie die Namen Sustermans und Rubens entdeckt. Gemeinsam mit ihren Freunden beginnt sie nachzuforschen, wer dieser Sustermans war und was er mit Rubens zu tun hatte. Doch diese Recherchen bringen sie und ihre Familie in höchste Gefahr. Der erste Mord geschieht, Theresas Sohn wird entführt und es gibt nur eine Möglichkeit, um ihn zu retten - sie muss das Geheimnis des Gemäldes lüften.

Meine Meinung:
Am Anfang war ich etwas skeptisch. Ein Buch, welches auf kunsthistorische Hintergründe aufgebaut wurde. Doch ich wollte unbedingt auch mal etwas anderes lesen und muss sagen, dass ich überrascht wurde.
Wie schon der Klappentext verrät, handelt dieser Krimi von Elis Fischer um die Progatonistin Theresa, welche von ihrem verstorbenen Vater ein Gemälde erbt. Theresa gibt sich mit dem Gemälde nicht zufrieden und will unbedingt mehr darüber erfahren. Deshalb geht sie zu einem Restaurator, welcher sich das Gemälde genauer ansehen und restaurieren soll. Und hier beginnt die Geschichte, denn das Bild hat eine große Vergangenheit.
Ich habe es genossen mit Theresa und ihren liebenswerten Freunden und ihrer Familie auf Nachforschungen zu gehen und dadurch auch etwas in die Kunstgeschichte eintauchen zu können. Gepaart mit Elementen aus den Dan Brown Elementen wurde die Spannungen immer hoch gehalten und man wollte unbedingt weiterlesen.
Es spricht glaube ich für sich, dass ich das Buch an einem Nachmittag durchgelesen habe, weil es mich einfach in seinen Bann gezogen hat.

Fazit:
Ich will allerdings nicht zu viel verraten, nur eines... Dieses Buch muss man als Krimi/Thriller-Fan unbedingt gelesen haben.

[Buchrezension] Dieter Bührig - Schattenmenagerie

Schattenmenagerie
-Taschenbuch-

Inhalt:
Nikolaus Romanowsky fühlt sich als Erbfolger des Zaren Peter III. und plant, sich zum Herrscher eines neuen, geeinten Zarenreichs emporzuschwingen. Als Pächters der Fasaneninsel, die im Eutiner See nahe des Schlosses liegt, spinnt er seine Intrigen und beseitigt alle, die ihm im Wege stehen. Inspektor Kroll kommt in seinem neuen Fall nicht so recht voran. Doch er erhält unerwartete Hilfe von der blinden Pianistin Viviana. Inspiriert durch die Musik von Carl Maria von Weber hilft sie dem Inspektor in ihren musikalischen Visionen bei der Entschleierung der Hintergründe und Motive der Verbrechen …

Meine Meinung:
Für mich war es das erste Buch von Dieter Bührig. Ich muss sagen, er hat mich voll und ganz überzeugt.
Er beschreibt darin die Geschichte von Inspektor Kroll und seiner Nichte Michaela, die während eines Urlaubs auf Mallorca über einen Mordfall "stolpern". Zufällig kommt der Verunglückte aus dem Wirkungsgebiet des Inspektors und schon geht die Geschichte los.
Neben diesen beiden Personen lernen wir aber noch viele weitere kennen, die durch ihre Einzigartigkeit im Gedächtnis bleiben. Vor allem die junge (blinde) Pianistin Viviana ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie ist so zauberhaft beschrieben. Auch ihre Musik wird schnell zu einer Hauptperson in diesem Buch.
Dieter Bührig schafft es, einen Krimi voller Fantasie gepaart mit Beschreibungen aus der Wirklichkeit zu schaffen, welchen man nur ungern aus der Hand legen will. Die Beschreibungen der Umgebung und der Natur machen Lust auf mehr und man möchte den Ort Eutin (falls man  ihn nicht schon kennt) gerne schnellstmöglich live sehen. Auch die Geschichte von Eutin gerät dadurch nicht in den Hintergrund, sondern wird dem Leser nahegebracht ohne dadurch auf eine langweilige und trockene Schiene zu wechseln.

Fazit:
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall allen, die gerne fantasiereiche Krimis lesen und dabei gerne etwas über die Geschichte des Ortes Eutin erfahren möchten. Mit gutem Gewissen kann ich hier 5 Sterne geben.

[Buchrezension] Yvonne Holthaus - Mit dem Gesicht zur Sonne

Mit dem Gesicht zur Sonne

-ebook-

Inhalt:
Mit gerade einmal 17 Jahren beschloss die Autorin ihr nur nach außen so perfektes Elternhaus hinter sich zu lassen, um auf eigenen Beinen zu stehen.
Ein schicksalsreiches, aber selbständiges Leben begann – mit oft mehr Tiefen als Höhen.
Als sie durch eine Privatinsolvenz kaum noch Kraft hatte, um weiter zu kämpfen, und ihr Partner dazu anscheinend ein Doppelleben führte, erhielt sie die unfassbare Nachricht, dass ihre Mutter grausam getötet wurde.
Nach Jahren der Ungewissheit stand fest: Jemand, dem sie bis dahin blind vertraute, war der Auftraggeber für den Mord.
Eine Biographie, die zeigen möchte:
Kein Schicksal im Leben kann so schlimm sein, als dass man sich selbst und seine Träume aufgibt. 

Meine Meinung:
Als ich dieses Buch auf meinen E-Reader (bzw. iPhone) :) geladen habe, wusste ich noch nicht genau, was auf mich zukommt. Eine Biografie mit 38 Jahren. Ja gut... Wie die Autorin selbst schon sagt... Was kann man bis dahin denn schon großartig erlebt haben?!?
Tja... Yvonne Holthaus hat mich eines Besseren belehrt, wofür ich ihr sehr dankbar bin.
Sie beschreibt in ihrem Buch "Mit dem Gesicht der Sonne" ihre ganz persönliche Geschichte, angefangen mit ihren Kindertagen, bis hin zu ihrem jetzigem Leben. In dieser Zeit musste sie nicht nur mit einem Schicksalsschlag fertig werden. Nein... Es gibt eine ganze Reihe davon.
Mittlerweile bin ich der Meinung, dass es einfach nicht sein kann, dass einem Menschen so viel abverlangt wird, ohne, dass diese Person (um es etwas linde auszudrücken) einen Dachschaden hat. Yvonne Holthaus ist der lebende Beweis dafür. Sie hat jeden noch so extremen Tiefschlag mit Bravour gemeistert und ist immer noch sie selbst.
Ich danke Yvonne Holthaus dafür, dass ich in den Genuss (auch wenn dieser Ausdruck hier schon etwas Fehl am Platz ist) kommen durfte, mehr über ihr Leben zu erfahren. Sie macht Mut, auch wenn man gefallen ist und die Tiefen des Lebens zu spüren bekommt, einfach wieder aufzustehen. Irgendwie muss es weiter gehen.
Ein Zitat aus ihrem Buch ist mir dabei sehr in Erinnerung geblieben:
"Mein leben ging weiter und die Erde hörte auch nicht auf, sich zu drehen."
Dieser Spruch ist sicherlich jedem bekannt, aber trotzdem hat er immer noch Wahrheitsgehalt. Als mein Vater vor 6 Jahren gestorben ist, wurde mir dieses Tatsache auch immer mehr bewusst.

Fazit:
Sehr gefühlvolles Buch, danke noch einmal an die Autorin, dass sie uns die Möglichkeit gibt, tief in ihr Inneres zu sehen und dass sie uns Mut für unseren weiteren Lebensweg gibt.

[Buchrezension] Melanie Welsh - Felicity Gallant und Das Auge des Sturms

Felicity Gallant und Das Auge des Sturms

-Gebundene Ausgabe-

Inhalt:
Wenn Geschichten Wirklichkeit werden!
In dem Schmugglerstädtchen Wellow lebt die unscheinbare Felicity, die sich gern in die Welt der Bücher zurückzieht. Als ein geheimnisvoller Fremder ihr ein Buch über die bösartige Hüterin des Windes überreicht, vermischen sich für Felicity bald Erzählung und Realität. Eine mysteriöse Großmutter taucht auf, und gemeinsam mit ihren Freunden Henry und Martha kommt Felicity einem grausamen Familiengeheimnis auf die Spur.
Start einer fantastischen neuen Serie: Ein zeitloses Abenteuer über Freundschaft und dunkle Geheimnisse mit Klassiker-Potenzial. 

Meine Meinung:
Ich weiß nicht, wann ich das letzte Kinder-/Jugendbuch gelesen habe, aber als ich dieses Buch in meinen Händen halten durfte, war die Freude riesig.
Melanie Welsh erzählt in Ihrem ersten Teil der Reihe um Felicity Gallant, die Geschichte eines unscheinbaren Mädchens, welches durch einen seltsamen Moment in der Bibliothek, in ein tolles Abenteuer hineingezogen wird und dadurch tolle Freunde findet.
Dieses Buch zeigt nicht nur, wie wichtig es ist Freunde zu haben, sondern auch, dass gute Freunde immer zusammenhalten und immer für einen da sind.
Der Schreibstil ist ganz klar einfach gehalten, denn es soll ja auch für Kinder/Jugendliche ab 11 Jahren verständlich sein. Dies ist der Autorin sehr gut gelungen.
Auch in der Geschichte kann man einen klaren roten Faden erkennen, welcher es einem leicht macht an der Story dran zu bleiben. Teilweise haben mich die verschiedenen Handlungsstränge verwirrt, daran kann man sich aber schnell gewöhnen.

Fazit:
Melanie Welsh hat ein Kinderbuch geschaffen, welches für jedes Alter geschaffen ist. Man muss es einfach lesen.

[Buchrezension] Andreas Kimmelmann - Mord im Lichthof

Mord im Lichthof

-Taschenbuch-

Inhalt:
Ein geheimnisvoller Mordfall in der Münchner Universität beschäftigt den Junganwalt Alwin Eichhorn. Was hat sein Mandant tatsächlich mit dem Verbrechen zu tun? Ein eigenartiges Gefühl befällt den Rechtsanwalt Eichhorn, als er spürt, dass unsichtbare Schleier über der vermeint- lichen Wahrheit liegen. Der Autor und Jurist Andreas Kimmelmann erzählt diesen spannenden Kriminalroman, während er tiefe Ein- blicke in den juristischen Berufsstand zulässt. Mit einer Prise Humor wird diese Geschichte vor allem aber authentisch dargestellt.

Meine Meinung:
Andreas Kimmelmann erzählt gekonnt die Geschichte des Jung-Anwalts Alwin, der sich schon am ersten Tag im Berufsleben auf einen Fall einlassen muss.
Doch dieser Fall, der am Anfang als ganz klar identifiziert wird, entpuppt sich als Labyrinth, in dem immer wieder neue Wendungen auftreten, die man sich nicht gedacht hat.
Der Autor schreibt mir einer Sicherheit, die nur von einem Anwalt selber kommen kann. Dadurch erfährt man Einblicke in eine Arbeit, die man so genau nicht kennt. Man erhält Informationen über die Tätigkeiten, mit denen sich Anwälte abärgern müssen. Sei es Recherchen von Fällen zu übernehmen oder einfach mal mit dem Angeklagten bei einer Gegenüberstellung dabei zu sein.
Sehr interessant finde ich auch, die Geschichte die überhaupt erzählt wurde. Neben sehr skurillen Personen erfährt man auch etwas über eine Geheimorganisation an der Universität in München. Ob ein kleiner Teil Wirklichkeit dahinter steht sei dahingestellt.
Trotz allem, kann man sich mit allen Protagonisten identifizieren und man muss auch den ein oder anderen Schmunzler verdrücken, wenn man nicht gerade für sich allein liest.

Fazit:
Es war mein erstes Werk, welches ich von diesem Autor gelesen habe und ich muss sagen, dass es mich voll und ganz überzeugt hat. Die Tatsache, dass ich es an nur einem Abend durchgelesen habe, spricht schon für sich.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die schon für Ende dieses Jahres geplant hat.

[Buchrezension] Veronika A. Grager - Saupech

Saupech

-Taschenbuch-

Ein Buch ganz nach meinem Geschmack durfte ich in der Leserunde zu "Saupech" lesen.

Inhalt:
Es handelt von einem kleinen Dorf in dem eine tote Rentnerin und ein Pecher (was genau das ist, wird im Buch genau erklärt) tot im Wald aufgefunden werden. Schnell werden die Ermittlungen aufgenommen und man glaubt gar nicht, auf was man hier alles stoßen kann.

Meine Meinung:
Die Protagonisten, allen voran Dorli und Lupo sind mir sehr ans Herz gewachsen. Mit ihrer Art den Dingen auf den Grund zu gehen, haben sie mich des Öfteren zum Lachen gebracht.
Hinzu kommt der wundervolle österreichische Dialekt, vor dem man allerdings keine Angst haben braucht (ich persönlich komme aus Bayern und verstehe daher alles perfekt), da im hinteren Teil des Buches ein eigenes Wörterbuch abgedruckt ist. Hier kann man jederzeit nachschlagen, sollte einem der ein oder andere Begriff dann trotzdem nicht bekannt sein.
Aber nicht der Schreibstil teilweise in Dialekt, sondern der Schreibstil allgemein, hat mich fasziniert. Mit einer locker, flockigen Art führt Veronika A. Grager durch die Geschichte und verpackt die etwas ekligen Angelegenheiten geschickt in ihrer Erzählung und bringt dabei den etwas schwarzen Humor nicht zu kurz.
Ich habe ein Buch für mich entdeckt, das mich voll und ganz in den Bann gezogen hat. Normalerweise lese ich ein Buch fast nie zweimal, aber hier glaube ich könnte ich es mir durchaus überlegen.

Fazit:
Ein Buch, das man UNBEDINGT gelesen haben muss, wenn man auf diese Art von Krimi steht!!! Ich kann es definitiv nur weiterempfehlen!

[Buchrezension] Jo Berger - 7 Männer für Emma


-ebook-

7 Männer für EmmaInhalt:
Wer sieben gute Bücher hat, braucht keine Menschen mehr
Börries Freiherr von Münchhausen (1874-1945)

Ich hätte gern sieben Männer, da bräucht ich keine Bücher mehr.
Einen fürs Herz, einen fürs Bett, einen zum schick Ausführen und einen zum Reden. Einen der mich auf Händen trägt, und einen für die Reparaturarbeiten. Und einen, um den ich kämpfen muss.
Emmas Leben läuft aus dem Ruder. Insbesondere die Sache mit der Liebe bereitet ihr schlaflose Nächte. Nach der Trennung von einem unerträglichen Perfektionisten muss die junge Frau nicht nur ihre Frustpfunde auf den Hüften loswerden, sondern in erster Linie das Vertrauen die Männerwelt und - vor allen Dingen - in sich selbst wiedererlangen. Doch das starke Geschlecht macht es Emma nicht leicht. Tritt es nun in Form von diversen Schönlingen auf, als steife Vorgesetzte im Büro oder als herzlose Automechaniker.
Wie gut, dass es beste Freundinnen und Weinschorle gibt ...

Meine Meinung:
Schönes Buch, allerdings mit den ein oder andern Macken, was ich aber vor allem für einen Debüt-Roman nicht schlimm finde.
Das Buch erzählt von einer jungen Frau, die dachte alles in ihrem Leben läuft perfekt. Doch dann zerbricht alles, Beziehung, Job, finanzielle Situation... Emma begibt sich auf die Suche nach der großen Liebe und nach dem perfekten Leben und wird davon von dem ein oder anderen Mann umgarnt. Aber am meisten kann sie sich trotzdem auf ihre Freundin verlassen.
Jo Berger ist mir ihrem Debüt-Roman ein schönes Werk gelungen, welches sich sehr gut als Sommerlektüre eignet.

Fazit:
Ganz hat es mich nicht überzeugt, da die Geschichte für mich teilweise zu sprunghaft war und dadurch etwas undurchsichtig wurde. Ein schönes Buch, das ich trotzdem jedem empfehlen kann.

[Buchrezension] Ina Glückauf - Nageln will gelernt sein

Nageln will gelernt sein
-Taschenbuch-

Mädels... Achtet auf eure Lachmuskeln... Sie könnten hier ganz schnell überstrapaziert werden.

Inhalt:
Nomen est Omen - das befürchtet jedenfalls Melitta, deren Leben dahintröpfelt wie Kaffee durch die berühmte Filtertüte. Die Familie nervt, die Schwiegereltern in spe sind eine Katastrophe und Felix bereichert die Beziehung nur noch mit Schmutzwäsche. Doch dann steht Tante Eulalia vor der Tür. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, Melitta mit ihrem attraktiven Nachbarn zu verkuppeln und preist ihre Nichte als handwerklich versierte Fachfrau an. Dumm nur, dass Melitta noch nie einen Nagel in die Wand geschlagen hat. Doch von Georg träumt sie nicht erst seit gestern. Tante Lali hat eine Lösung parat: Die Ladies Night im Baumarkt soll aus Melitta eine Meisterin im Tapezieren und Laminatverlegen machen. Ist das Melittas Rettung - oder ihr Untergang ...?

Meine Meinung:
Was soll ich sagen... Melitta ist mit ihrem Leben total überfordert, so scheint es jedenfalls am Anfang. Als dann aber Melittas Tante Lali auftaucht ändert sich alles schlagartig.
Wie kann eine Frau, die es nicht gewohnt ist körperlich zu arbeiten trotzdem zur Super-Handwerkerin werden? Nehmt euch das Buch ein paar Tassen Kaffee und ihr werdet es erfahren.

Fazit:
Eine tolle Geschichte die einen von Anfang an mitfiebern lässt. Man hofft, dass in Melittas Leben doch noch alles gut wird.
Der Schreibstil ist sicher und flüssig, wodurch man schnell vorwärts kommt und das Buch einfach nicht zur Seite legen will.

Ich kann allen, die leichte, aber tolle Literatur bevorzugen, nur empfehlen dieses Buch zu lesen und wünsche schon jetzt viel Spaß.

[Buchrezension] Michaela Grünig - Wie ich Brad Pitt enführte


Wie ich Brad Pitt entführte-ebook-

Inhalt:
Wie ich Brad Pitt entführte von Michaela Grünig erzählt von einer jungen Frau, der es im Leben "eigentlich" an nichts fehlt. Sie hat eine nette Freundin, die ihr mit Rat und Tat zur Seite steht und eine super eingerichtete Wohnung für die sie - ihrem Vater sei Dank - keinen Cent löhnen muss. Und auch sonst fällt ihr das Geld mehr oder weniger entgegen.
Doch die große Liebe fehlt einfach immer noch.
Deshalb fässt sie den Entschluss, dies mal auf andere Weise selbst in die Hand zu nehmen und damit dem Auserwählten auch noch beim Alkoholentzug zu helfen.
Gesagt getan... Tom Schneider, ein begehrter Schauspieler, liegt in ihrem Zimmer auf ihrem Bett, wudurch das Leben einiger Menschen kurzzeitig aus dem normalen Rythmus geworfen wird.

Meine Meinung:
Michaela Grünig hat mich mit ihrem Debütroman komplett in ihren Bann gezogen. Trotz Chicklit ist in diesem Buch auf keinen Fall von Vorhersehbarkeit die Rede. Man hat eine Weiterführung im Kopf und wird immer wieder eines besseren belehrt und überrascht mit Dingen, auf die man nie gekommen wäre. Durch den Touch von Krimi in diesem Buch erhält die Autorin auch die Spannung am Leben

Fazit:
Das Buch ist wirklich sehr gut gelungen. Ich würde mich freuen in Zukunft den ein oder anderen weiteren Roman der Autorin lesen zu dürfen.

[Der Anfang]

So schnell kann es gehen...

...Ich habe mich eigentlich nicht wirklich für Bloggs interessiert, aber seit ich auf der Seite Lovelybooks angemeldet bin, werde ich des Öfteren damit konfrontiert.

Mittlerweile bin ich Buch-Süchtig und will meine Freude jetzt auch mit anderen teilen!

Für Anregungen und Hilfe durch andere Blogger bin ich natürlich sehr dankbar, denn momentan ist es ja noch unbekanntes Terrain für mich :)

Ein paar Rezensionen habe ich in der letzten Zeit schon auf Lovelybooks veröffentlicht. Diese will ich auch nach und nach hier posten.

Ich freue mich auf euch :)

Viele liebe Grüße
danzlmoidl