Donnerstag, 28. November 2013

[Buchrezension] Ysra Sigurdardottir - Seelen im Eis

Seelen im Eis

-Taschenbuch-


Inhalt:
Der neue Thriller von Islands Bestsellerautorin Yrsa Sigurdardóttir »Nervenzerreißende Spannung…Es ist gar nicht so leicht, eine gute Geistergeschichte zu schreiben. Aber diese hier ist noch besser als 'Geisterfjord'«. Frettabladid Newspaper »Genial – ein Fest für alle Liebhaber von guter Spannungsliteratur!« Morgunbladid »'Seelen im Eis' ist noch stärker und kraftvoller als 'Geisterfjord' und bestätigt, dass Yrsa eine erstklassige Schriftstellerin ist.« Sigurjon Sighvatsson, Gewinner der Goldenen Palme für seinen Film 'Wild at Heart' und Regisseur der beiden Filme 'Geisterfjord' und 'Seelen im Eis'. »Ein Chiller-Thriller, den man nicht alleine nach Einbruch der Nacht lesen sollte!« The Times »Yrsa Sigurdardóttir kann wirklich Spannung erzeugen – genauso gut wie Stephen King.« The Independent Ist jetzt also der Tag der Abrechnung gekommen? Als Óðinn den mysteriösen Tod zweier Jungen in einem Erziehungsheim untersucht, tun sich Abgründe auf. Je tiefer er gräbt, umso mehr gibt es Parallelen zu seinem Leben. Hat der viel zu frühe Tod seiner Frau etwas damit zu tun? Während er noch verzweifelt nach Antworten sucht, scheint etwas Bedrohliches immer näher zu kommen… Yrsa Sigurdardóttir hat einen gespenstisch gruseligen und unglaublich spannenden Thriller geschrieben, den man nur bei verriegelten Türen und Fenstern lesen sollte. Eiskalt, gespenstisch und fesselnd: Dieser Thriller ist wirklich nichts für schwache Nerven.

Meine Meinung:
Tja... Was soll man dazu sagen. Man hat ja schon viel über die Autorin und ihre tollen Bücher gehört. Umsomehr habe ich mich gefreut dieses Buch lesen zu dürfen und war sehr gespannt darauf.  Der Schreibstil der Autorin hat mir eigentlich gut gefallen. Schon das erste Kapitel, welches als "Das Ende" tituliert wurde, zeigt schon, wie das Buch enden wird, oder etwas doch nicht? Die Spannung war von diesem Kapitel an da. Man wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht und vor allem, wie es zu dem in diesem Kapitel beschriebenen Vorfall kommt. Doch je mehr man gelesen hat, desto mehr wurde man enttäuscht. Das Buch handelt sowohl von der Vergangenheit, als auch der Gegenwart. Hier muss man klar sagen, dass einem die Personen, die in der Vergangenheit beschrieben wurden, mehr ans Herz gewachsen ist. Man konnte mit ihnen mitfiebern. Ganz anders die Hauptpersonen der Gegenwart. Hier war für mich zu viel Distanz gegeben. Ich konnte keinen wirklichen Bezug darstellen.

Die Story hatte Höhen und Tiefen. Die Spannung wurde mal mehr mal weniger aufgebaut und brach leider schnell wieder in sich zusammen, was vor allem durch Langatmigkeit verursacht wurde. Die Handlung in der Gegenwart war mir einfach zu langweilig, wodurch der Lesefluss etwas unterbrochen wurde.

Sehr schade fand ich, dass zum Schluss des Buches einfach noch zu viele Fragen offen sind, die nicht beantwortet wurden. Das Ende kam meiner Meinung nach zu schnell und man konnte die Themen nicht wirklich abschließen.

Die Meinungen, welche angepriesen werden, z.B. "Nervenzerreißende Spannung - noch besser als 'Geisterfjord'" kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, da das Buch nicht so gruselig war, wie ich es eigentlich erwartet hätte. Klar waren die ein oder anderen Abschnitte dabei, die einem mit Gänsehaut versorgten... Ich könnte aber jetzt nicht sagen, dass ich Angst hatte, das Buch allein zu lesen, oder Alpträume zu bekommen...

Fazit:
Gutes Buch für zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger.

Mittwoch, 13. November 2013

[Buchrezension] Kristin Billerbeck - Liebes Leben: Ein Ashley Stockingdale Roman

Liebes Leben: Ein Ashley Stockingdale Roman
-Taschenbuch-

Dank der lieben Sigrid konnte ich mich nachträglich noch in die Lovelybooks-Leserunde der Ashley Stockingdale Trilogie einbringen.

Der erste Teil ist nun gelesen und ich muss sagen, dass ich nicht so ganz begeistert bin, wie ich erwartet hätte...


Inhalt:
Alles, was sie will, ist ein netter junger Mann, der nicht mehr bei seiner Mutter lebt. Dazu die tägliche Dosis Espresso und vielleicht eine klitzekleine Prada-Handtasche. Ist das denn zu viel verlangt? Die erfolgreiche Patentanwältin Ashley Wilkes Stockingdale ist gerade 31 geworden. Sie lebt in Silicon Valley, dem Eldorado leidenschaftsloser Ingenieure. Und obwohl Ashley ausgerechnet nach Scarlett O'Haras großer Liebe in 'Vom Winde verweht' benannt ist, wartet sie leider noch auf ihre eigene, große Liebesgeschichte ... Doch das Objekt der Begierde ist leider blind für jegliche Romantik. Schließlich kennen sich die beiden schon viel zu lange - das wird wohl nichts mehr werden. Oder doch? Als plötzlich der charmante junge Arzt Kevin auf den Plan tritt, verändert sich alles ...

Meine Meinung:
Liebes Leben ist der erste Band der Ashley Stockingdale Trilogie. Ich muss sagen, dass ich Anfangs gedacht habe, dass es sich um ein ähnliches Buch, wie die von Rebecca Bloomwood handelt. Das Prinzip ist auch irgendwie das gleiche, nur dass hier sehr viele christliche Aspekte mit einbezogen werden. Was mich ein wenig nervt ist, dass Ashley sehr viele Gedankengänge hat, die ich einfach nicht nachvollziehen kann. Sie geht schon etwas zu leicht mit ihrem Leben um. Entscheidungen zum Großteil Fehlanzeige. Teilweise wurden die Sachen zu langatmig erzählt, teilweise hätte ich gerne etwas mehr erfahren. Das Verhältnis stimmt hier irgendwie nicht so ganz. Zum Beispiel die Tailand-Reisen hätte ich gerne noch genauer erzählt bekommen. Es gibt dort doch bestimmt ein paar Fettnäpfchen in die die gute Ashley getappt ist. Sei es beim Essen oder beim Treffen mit den Geschäftspartnern. Seis drum... Für mich war es eine gute Unterhaltung für zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger.

Fazit: 
Als Lektüre für zwischendurch ganz ok, ich hoffe, dass die Folgebände besser etwas besser sind.


Freitag, 8. November 2013

[Buchrezension] Marcus Schneider - Eviana II - Eine leichte Brise Magie

Eviana II - Eine leichte Brise Magie
-ebook-  

Inhalt:
Eviana hat es geschafft, sie ist nun eine echte ein Sterne Zauberin. Aber die nächste Prüfung wartet schon und es gibt noch so viel zu lernen. Um das Horn von Alusia zu verbergen, trifft sie ihre alte Freundin Medusa wieder und stößt auf ein aufregendes Geheimnis. Was hat es mit dem Bären auf sich? Die Jagd nach dem zweiten Artefakt führt sie nach Großgram, der Stadt der Grießlinge - eine Reise, die ihr ganz neue Einblicke beschert.

Meine Meinung: 
Da ich schon ein Buch von Marcus Schneider gelesen habe, war ich auch auf dieses sehr gespannt. Auch der Gedanke, dass sich dies jetzt um ein Kinderbuch handelt, war ausschlaggebend für mich. Ich wollte sehen, ob der Stil der gleiche ist. Ich finde: JA!
Der Grundgedanke der Geschichte ist wirklich toll, allerdings gibt es auch einige Aspekte, die durchaus ausbaufähig sind.
Einer davon ist, dass manche Handlungen meiner Meinung nach einfach zu schnell vorbei sind. Bis man sich eingefühlt hat, ist es auch schon wieder vorbei. Gut, der Hintergrund dafür kann auch sein, dass das Buch nicht zu stark in die Länge gezogen wird, da man nicht vergessen darf, dass es sich um ein Kinderbuch handelt.
Auch die vielen gleich klingenden Namen sind für ein Kinderbuch vielleicht nicht ganz so von Vorteil. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Empfehlung an Kinder ab 9 Jahren geht.

Fazit: 
Tolles Buch, tolle Geschichte, allerdings noch ausbaufähig. 3 Sterne sind aber auf jeden Fall gerechtfertigt.

Mittwoch, 6. November 2013

[Buchrezension] Irene Zimmermann - Seele zum Anbeißen

Seele zum Anbeißen

-Taschenbuch-


Inhalt:
Eigentlich soll es nur ein kurzer Besuch in der alten Heimat werden. Die sturmerprobte Powerfrau Doro, die vor Jahrzehnten nach Berlin ausgewandert ist, fährt nach Oberschwaben, um ihren kranken Vater zu besuchen. An ihrer Seite: der bekannte Berliner Galerist Rudolf, ein echter Traummann, mit dem sie seit einigen Monaten liiert ist. Auf dem Ulmer Hauptbahnhof läuft Doro dann allerdings ihrer großen Jugendliebe Uli in die Arme – und das nur, weil sie dem köstlichen Duft eines Leberkäsweckles nicht widerstehen kann. Die überraschende Wiederbegegnung mit Uli löst bei Doro mehr als heftiges Herzrasen aus. Wie soll sie sich gegen diese auffl ammenden Gefühle wappnen, wo sie doch schon alle Hände voll zu tun hat, ihre alte Schulfreundin Moni – männermordend wie eh und je – von Rudolf fernzuhalten? Und welche Rolle spielt überhaupt Tante Frieda, die Autorin Dutzender Liebesromane, der das Glück ihrer Nichte über alles geht? Doro traut ihren Augen nicht. Im angeblich so beschaulichen Oberschwaben geht es rund. Und ehe sie sichs versieht, steckt sie schon mittendrin ... und ahnt noch nicht, dass vieles so ganz anders ist, als es scheint.

Meine Meinung:
Am Anfang tat ich mich etwas schwer mit diesem Buch. In die Protagonistin Doro konnte ich mich am Anfang überhaupt nicht hinein fühlen. Außerdem war der ständige Dialog mit den "Einheimischen" für mich teilweise etwas lästig und schwer zu verstehen. Doch diese beiden Punkte konnte ich im Laufe des Buches sehr gut abwehren und konnte dann auch das Schwäbisch recht flüssig lesen.
Sehr gut an diesem Buch hat mir gefallen, dass man zwar immer eine Vorahnung hat, allerdings nie genau weiß, wie sich alles aufklären könnte.
Die Handlung bleibt also offen und auch die Spannung wird erhalten.
Irene Zimmermann beweist mit diesem Buch, dass sie nicht nur "Freche Mächden, Freche Bücher"-Bücher schreiben kann, sondern auch bei den Erwachsenen punkten kann.

Fazit: 

Tolles Buch, tolle Story, vielen Dank! Kann ich ohne schlechtes Gewissen weiter empfehlen!